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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Brückenarbeiten ziehen sich hin

21.03.2019

Augustfehn Bauwillige, die sich im neuen Wohnpark Augustfehn/Hengstforde ihren Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen wollen, müssen sich weiterhin in Geduld üben: Einen Zeitplan, wann das rund 30 Hektar große Areal für rund 300 Bauplätze zwischen Geometer-Wöbcken-Brücke und Bahnweg erschlossen werden soll, gibt es noch nicht.

Das erklärte auf Anfrage der NWZ Dörthe Meyer, Leiterin der Geschäftsstelle Oldenburg der Niedersächsischen Landgesellschaft, kurz NLG. Die NLG ist es, die das riesige neue Baugebiet erschließen lässt und vermarktet.

In einem ersten Bauabschnitt sollen 65 bis 70 Grundstücke östlich der Häuserreihe an der Straße Am Kanal hergerichtet werden. Voraussetzung für die Erschließung des neuen Wohnparks ist ein entsprechender Zugang: Der wird mit einer neuen Brücke über den Augustfehn-Kanal in Höhe der Augustfehner Friedenskirche geschaffen.

Zum 1. April – in gut einer Woche – sollte die neue, 16,5 Meter lange „Friedensbrücke“ mit zwei jeweils drei Meter breiten Fahrspuren und einem 2,5 Meter breiten Geh- und Radweg fertig sein. Dieser Termin galt auch für die zweite, kleinere Brücke: In Höhe des Augustfehner Schulzentrums entsteht das ebenfalls 16,5 Meter lange, neue Bauwerk für Fußgänger und Radfahrer, das die bisherige alte Barre-Brücke ersetzen soll.

Doch der 1. April ist als Termin – wie für die Winterbaustelle zu befürchten war – nicht zu halten. Wegen schlechten Wetters und insbesondere wegen des damit einhergehenden hohen Wasserstandes im Augustfehn-Kanal hätten sich die Arbeiten um etwa drei Wochen verzögert, berichtet NLG-Geschäftsstellenleiterin Meyer. Die abschließenden Asphaltarbeiten an den beiden Brücken, die fehntypische Aufbauten erhalten werden, sollen nun in der ersten oder zweiten Aprilwoche erfolgen. Obendrein habe es bei der Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen Probleme gegeben. Sofern das Wetter mitspiele, gehe man davon aus, dass die Brücken Ende April fertig seien.

Erst im November 2018 hatten die Arbeiten an den beiden Brücken begonnen, nachdem zuvor angekündigt worden war, dass sie Ende September bzw. im Oktober 2018 starten sollten. Im Sommer 2017 hatte Dörthe Meyer der NWZ berichtet, dass der erste Bauabschnitt wohl in der 2. Hälfte 2018 erschlossen sein werde. Es koste einfach viel Zeit, ein solch’ großes Baugebiet zu erschließen, wurde später die Zeitverzögerung erklärt.

Bereits 2017 war die Grundstückssituation in Augustfehn angespannt, die Nachfrage nach Bauland groß. Ob der Ende vergangen Jahres genannte Zeitraum, dass Bauwillige zum Herbst dieses Jahres im neuen Wohnpark bauen können, gehalten werden kann?

Wann die Erschließungsarbeiten für den 1. Bauabschnitt beginnen, vermochte Dörthe Meyer noch nicht zu sagen. Zunächst müsse die Ausschreibung erfolgen, man müsse eine Baufirma finden, die über die entsprechende Leistungsfähigkeit für eine solch’ große Baustelle verfüge. Schließlich müsse nicht nur ein Bodenaustausch (für tragfähigen Baugrund) erfolgen, sondern bereits zu Beginn der Erschließung das geplante Regenrückhaltebecken und der Lärmschutzwall im Süden des Areals errichtet werden. Zusammen mit der künftigen Baufirma und der Gemeinde Apen solle, so Meyer, dann ein Zeitplan erstellt werden. Preise für die künftigen Bauplätze seien noch nicht kalkuliert, da man sich noch im Ausschreibungsverfahren für den Straßenbau im Wohnpark befände.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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