• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Noch immer keine Brückenarbeiten

06.10.2018

Augustfehn „Das Ganze dauert zu lange“ hatte Hartmut Orth, UWG-Ratsherr im Aper Gemeinderat, bereits im Frühsommer 2017 kritisiert. Die Gemeinde Apen habe exzellent geplant, doch bei der NLG käme das Projekt nicht zügig genug voran. Die neue Brücke über den Augustfehn-Kanal hätte längst geplant werden können, so der Augustfehner damals. „Wir verlieren für ein solch’ wichtiges, zukunftsfähiges Projekt viel zu viel Zeit, dabei benötigen wir schnellstens Bauland.“

Forum im April 2016

Mehr als eineinviertel Jahr später existiert der Wohnpark Augustfehn/Hengstforde, den die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) plant und vermarktet, noch immer nur auf dem Papier. Dabei hatte es bereits im April 2016 ein Anliegerforum für das Riesenbaugebiet zwischen Bahnweg und Geometer-Wöbcken-Brücke gegeben, seitdem wurde geplant und geplant.

Lesen Sie auch:

Der richtige Partner?

Im Sommer vergangenen Jahres hatte es auf Anfrage der NWZ von Dörte Meyer, stellvertretende Leiterin der NLG-Geschäftsstelle Oldenburg, geheißen, dass es einfach viel Zeit koste, ein derart großes Baugebiet zu erschließen, dass diverse Gutachten in Auftrag gegeben werden und ausgewertet werden müssten, aber dass der erste Bauabschnitt wohl in der 2. Hälfte 2018 erschlossen sein würde.

Inzwischen – im letzten Quartal 2018 – ist die Grundstückssituation in Augustfehn noch angespannter als vergangenes Jahr. Die Arbeiten für die neue (Friedens-)Brücke, über die das etwa 30 Hektar große Gelände mit rund 300 Bauplätzen in Augustfehn und Hengstforde erschlossen werden soll, haben noch immer nicht begonnen. In Höhe der Augustfehner Friedenskirche, wo die Querung über den Augustfehn-Kanal geplant ist, deutet noch nichts auf das Vorhaben hin.

Dabei hatte Anfang September Apens Bürgermeister Matthias Huber in der Gemeinderatssitzung mitgeteilt, dass Dörthe Meyer von der NLG bei einem erneuten Treffen nunmehr einen Zeitplan für die neue Brücke mitgeteilt habe. Danach sollten die Arbeiten am 24. September beginnen und zum 1. April 2019 abgeschlossen sein. Anschließend solle die Bauerschließung erfolgen, so dass zum Herbst 2019 mit dem Hausbau begonnen werden könne.

Auch diese Ankündigung ist überholt: Die Bautätigkeiten (in Augustfehn) sind für Ende Oktober geplant, so Dörthe Meyer auf Anfrage der NWZ. „Mit der Ausführungsplanung sowie der Arbeitsvorbereitung wurde bereits begonnen“, heißt es weiter und dass man vorbehaltlich der Witterungsverhältnisse den Termin (Fertigstellung der Brücke) halten wolle. Zeitgleich soll jedoch nicht nur die neue Brücke in Höhe der Friedenskirche entstehen, sondern auch der Ersatz für die Barre-Brücke. In Höhe der Fußgängerampel Stahlwerkstraße nahe des Schulzentrums wird diese Brücke für Fußgänger und Radfahrer gebaut, die Barre-Brücke wird abgerissen.

„Komplexe Planung“

Auf die Frage, warum Terminverzögerungen das Projekt Wohnpark von Anfang an prägen und warum sich das Ganze so hinziehe, erklärt Meyer: „Die komplexe und sehr umfangreiche Bauleitplanung sowie die ingenieurtechnische Planung ist in diesem Großprojekt sehr zeitintensiv.“

Und was ist mit dem Endausbau (Straßen und Nebenanlagen wie Fußweg, Parkbuchten etc.), der im von der NLG erschlossenen Wohnpark am Augustfehn-Kanal über zehn Jahre dauerte? Dafür sei im Wohnpark Augustfehn/Hengstforde die NLG zuständig, so Apens Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, Helma Schubert. Irritierend Dörthe Meyers Antwort: „Um die neuen Straßen nicht mit Baustellenverkehr zu belasten, hat sich die Gemeinde Apen dazu entschlossen, zunächst mit dem Endausbau im 6. Bauabschnitt zu beginnen und dann nach vorne zur Straße „Am Kanal“ weiter zu bauen. Dieses ist technisch die sinnvollste Lösung.“ Das wird wohl heißen, dass die neuen Bewohner im Leuchtturmprojekt mindestens zehn Jahre auf intakte Straßen und Nebenanlagen warten müssen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2605
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.