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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Arbeitslosigkeit auf Tiefststand

31.05.2019

Bad Zwischenahn /Ammerland Die Arbeitslosenquote im Ammerland ist im Mai weiter leicht gesunken – den vierten Monat in Folge.

Nach 3,3 Prozent im Vormonat lag sie jetzt bei 3,2 Prozent, im Mai 2018 hatte sie noch bei 3,5 Prozent gelegen. Damit, so berichtete Kevin Schmidt, Leiter der Bad Zwischenahner Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit am Mittwoch, hat die Arbeitslosigkeit im Ammerland erneut einen historischen Tiefstand erreicht. 2112 Menschen waren zum Mai-Stichtag arbeitslos gemeldet, 104 weniger als im Vormonat und 177 weniger als im Vorjahr.

Für die kommenden Monate rechnen Schmidt und Günter Siebels, Leiter des Jobcenters beim Landkreis Ammerland, mit einer kurzfristigen Zunahme der Arbeitslosigkeit, weil Schüler und ausgelernte Azubis Pausen bis zum Antreten einer neuen Stelle, zur Aufnahme eines Studiums oder einer Ausbildung überbrücken müssen.

Derzeit gebe es aber keine Anzeichen für eine generelle Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt im Ammerland, so Schmidt. Das zeige sich auch an den Zahlen der Menschen, die nicht arbeitslos, aber arbeitssuchend gemeldet hätten – ihre Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 402 auf 4062 gesunken. In diese Kategorie fallen zum einen Menschen, die noch in einer Beschäftigung sind, aber bereits wissen, dass sie in absehbarer Zeit arbeitslos sein werden. Zum anderen werden hier alle erfasst, die einer Qualifizierungs- oder oder Weiterbildungsmaßnahme untergekommen sind. Für Siebels markiert die sinkende Zahl in diesem Bereich auch den Erfolg der Bemühungen des Jobcenters, Menschen über Qualifizierung in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Die anhaltend niedrige Arbeitslosenquote bedeute im übrigen nicht, dass die Arbeitsvermittler in Agentur und Jobcenter nicht zu tun hätten, so Siebels. So hätten sich im Mai 537 Personen neu arbeitslos gemeldet, im gleichen Zeitraum wurden aber 636 Menschen in Erwerbstätigkeit, Ausbildungsverhältnisse oder sonstige Maßnahmen vermittelt.

Bei der Ausbildung gebe es zudem noch jede Menge Möglichkeiten, so Schmidt. 420 unbesetzte Stellen gibt es im Ammerland, und zahlreiche Betriebe, die keine oder kaum Bewerbungen erhalten hätten.

Der Bestand der offenen Arbeitsstellen reduzierte sich im Mai um 20 oder zwei Prozent auf 969, im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 53 Stellen weniger. Seit Jahresbeginn wurden 1288 offene Arbeitsstellen gemeldet, vier weniger als im gleichen Zeitraum 2018.

Von Januar bis Mai konnten die Arbeitgeber im Ammerland zudem 1224 Stellen besetzen, 60 mehr als im Vorjahr.

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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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