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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Volle Reihen, aber wenig Azubis

07.09.2019

Bad Zwischenahn /Ammerland Eigentlich hätte Kreishandwerksmeister Andreas Speckmann am Donnerstagabend in der Bad Zwischenahner Wandelhalle strahlen müssen: 199 Lehrlinge haben im Bereich der Kreishandwerkerschaft Ammerland im Sommer an den Abschluss- und Gesellenprüfungen teilgenommen. Die Halle war während der Freisprechungsfeier so voll wie lange nicht mehr.

Die Rekordzahl bedeutet aber leider keine Entspannung für die schlechte Nachwuchssituation im Handwerk.

Gesammelte Freisprechung

Die große Zahl der Absolventen resultiert nur aus dem Zusammenschluss der Bäckerinnungen Ammerland, Jade und Oldenburg zur Innung Oldenburger Land, die am Donnerstagabend ihren Azubis gesammelt die Ausbildungszeugnisse bei der Freisprechungsfeier in der Bad Zwischenahner Wandelhalle übergab. Und so forderte nicht nur Speckmann sondern auch Eckhard Stein, neuer Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, mehr Unterstützung für die betriebliche Ausbildung von der Politik – um die werde Deutschland nicht umsonst weltweit beneidet.

Im Mittelpunkt der Feier und aller Ansprachen stand aber natürlich die Leistung der Azubis. 85 Prozent der Prüflinge, 169 junge Männer und Frauen, haben die Ausbildung in 20 verschiedenen Berufsfeldern erfolgreich beendet, 142 davon erhielten am Donnerstagabend im feierlichen Rahmen ihre Zeugnisse.

Das Wissen weitergegeben

„Sie sind gut, aber sie haben es auch gut“, sagte Stein an die neuen Gesellinnen und Gesellen gerichtet. Schließlich habe es Ausbilder und Lehrer gegeben, die ihr Wissen an die jungen Leute weiter geben. „Tun sie das später auch“ forderte er den Nachwuchs auf.

Glückwünsche gab es nicht nur von Speckmann, Stein und dem Stellvertretenden Landrat Heino Hots, auch die Stadt Westerstede und die Gemeinden des Ammerlandes waren mit Bürgermeistern oder stellvertretenden Bürgermeistern bei der Freisprechung vertreten.

Wunsch mit nach Berlin nehmen

Den Wunsch des Handwerks nach mehr Unterstützung für die berufliche Ausbildung konnte zudem Bundestagsmitglied Stephan Albani (CDU) direkt mit nach Berlin nehmen.

Die Zeugnisse übergaben wie üblich die Obermeister der jeweiligen Innungen. Besondere Auszeichnungen gab es für Timon Schmidt (Augustfehn), Sven Scheumer (Großenkneten), Tobias Tapken (Beverbruch), Hanna Elsen (Barßel) und Sarah Saul (Bad Zwischenahn). Sie hatten die Prüfung mit der Bestnote „Sehr gut“ bestanden. Für die Gesamtnote „Gut“ wurden Tom Bull (Bad Zwischenahn), Kevin Machleit (Garrel), Elias Link (Hardegsen) Martina Preuß (Bad Zwischenahn) und Kevin von Nethen (Wiefelstede) ausgezeichnet. Die Abschlussrede der Junghandwerker übernahmen in diesem Jahr Fleischerin Hanna Elsen und Fleischereifachverkäufer Daniel Engels.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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