• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bad Zwischenahn For Future: Was tut Zwischenahn fürs Klima?

23.01.2020

Bad Zwischenahn Der Klimawandel und lokale Möglichkeiten, Energie zu sparen und damit das Klima zu entlasten, beschäftigen auch viele Menschen in Bad Zwischenahn. Für das kommende Wochenende haben lokale Vertreter der Bewegung Fridays for Future unter dem Titel „Bad Zwischenahn for Future“ zum ersten Zwischenahner Klimagipfel eingeladen.

Einladung zum Klimagipfel

Am kommenden Samstag, 25. Januar findet ab 11 Uhr der Klimagipfel des Zwischenahner Klima-Aktions-Bündnisses „Bad Zwischenahn For Future“ statt. Das Bündnis besteht aus Jugendlichen der Zwischenahner Fridays For Future-Bewegung, örtlichen Kommunalpolitikern und Nachhaltigkeitsexperten.

Im Forum des Schulzentrums an der Humboldtstraße geht es nicht nur um öffentliche Maßnahmen. Hier sollen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertretern aus Unternehmen, Vereinen und Verbänden in die Weiterentwicklung der Gemeinde zum Thema Klimaschutz einbringen können.

Der Tag beginnt mit einem Kurzvortrag von Susanne Grube vom BUND-Ammerland, zu den Auswirkungen des Klimawandels in unserer Region. Anschließend geht es um Flächennutzung und Natur, Beiträge von Unternehmen und öffentlichen Institutionen zum Klimaschutz, um Konsum und Freizeitverhalten, Wohnen, bauen und sanieren, Mobilität und Ernährung.

Die Veranstalter bitten um Anmeldung per E-Mail an zwischenahnforfuture@gmx.de. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist aber ebenso möglich.

Gleichzeitig betont die Gemeindeverwaltung – nicht zum ersten Mal, dass nachhaltiges Handeln schon lange einen hohen Stellenwert in der Arbeit von Politik und Verwaltung einnehme. Die energetische Sanierung von Gebäuden und auch die Umrüstung der Straßenleuchten seien dafür gute Beispiele.

„Die Einsparung beim Stromverbrauch im Bereich der Straßenbeleuchtung ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz bei den Aufgaben, für die eine Gemeinde zuständig ist“, zeigt sich Carsten Meyer, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung, überzeugt. So sei durch die Umrüstung auf LED-Technik in den vergangenen 18 Jahren trotz erhöhter Leuchtenanzahl beim Stromverbrauch annähernd zwei Drittel eingespart worden. „Bei der CO²-Bilanz konnte die Gemeinde mit dieser Maßnahme einen großen Schritt nach vorne machen. Um durchschnittlich 378 Tonnen jährlich sei der CO²-Ausstoß für die Straßenbeleuchtung reduziert worden. „Das sind über 70 Prozent“, so Meyer. Das überwiege im Sinne des Klimaschutzes die Nachteile der LED-Beleuchtung wie den im Vergleich zur klassischen Straßenlaterne gebündelteren Lichtstrahl.

Der Energiebericht für die Jahre 2017/2018 zeige ebenfalls klare Erfolge bei der Verringerung des Strom- und Wärmeverbrauchs von Gebäuden wie Schulen und Kindertagesstätten.

So habe der Wärmebedarf beim Schulzentrum trotz des Neubaus der Hauptschule durch die energetische Gebäudesanierung und nicht zuletzt durch den Einbau eines Blockheizkraftwerks (BHKW) um rund 20 Prozent gesenkt werden können.

Die Gemeinde habe in den vergangenen Jahren bei vielen weiteren Gebäuden Maßnahmen zur Energieeffizienz umgesetzt. „Letztlich kann aber auch jeder Schüler und jede Schülerin durch umweltbewusstes Verhalten dazu beitragen, noch mehr vom Einsparungspotenzial auszuschöpfen“, führt Axel Heyne, Amtsleiter des Gebäudemanagements, aus.

Das Schulzentrum ist neben Badepark und Wandelhalle eine von drei Liegenschaften der Gemeinde, die über ein Blockheizkraftwerk verfügt. Dieses erreicht einen höheren Gesamtnutzungsgrad, indem die Abwärme der Stromerzeugung genutzt wird. Zur Erwärmung des Schwimmwassers des Badeparks wird zusätzlich Solarenergie genutzt, außerdem wurden die Umwälzpumpen so umgerüstet, dass sie auf die jeweilige Auslastung der Schwimmbecken reagieren können.

„Im Energiebereich ist die Gemeinde auf einem guten Wege“, sagt Carsten Meyer deshalb, und verweist auch auf das Rathaus, das seit 2013 über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach verfügt.

„Die oder der Klimaschutzbeauftragte, die oder den wir im 2. Halbjahr 2020 einstellen können, wird diese und weitere Maßnahmen noch besser bündeln, die Beteiligten an einen Tisch bringen und viele neue Impulse setzen“, verspricht Meyer.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
Rufen Sie mich an:
04403 9988 2630
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.
DIE WIRTSCHAFT

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.