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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bahnverkehr: „Wunderline“ bringt Hoffnung und Sorgen

04.04.2019

Bad Zwischenahn Wie stellt sich die Gemeinde Bad Zwischenahn zur Wunderline – der geplanten schnellen Bahnverbindung zwischen Groningen und Bremen? Darum ging es in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend im Haus Brandstätter.

Nur wenn die Gemeinde eine „Absichtserklärung über die Verbesserung der Anschlussmobilität an den Stationen der Bahnverbindung“ unterzeichnet, kann sie auch einen Vertreter in das Wunderline-Netzwerk entsenden und damit bei der Ausgestaltung dieser Verbindung mitwirken. Und deshalb stimmten die Ratsfraktionen der Unterschrift unter die Abschlusserklärung auch zu.

Die vorherrschende Meinung: Auch ohne Zustimmung kommt die Wunderline – dann aber, ohne dass Bad Zwischenahn auch nur minimalen Einfluss hat. Und Einfluss wünschen sich die Politiker durch die Bank, den neben positiven Effekten für Wirtschaft, Bildung und Tourismus gibt es auch Sorgen, vor allem die vor mehr Güterverkehr, und geschlossenen Bahnschranken im Ort. Nicht zuletzt die Befürchtung, die schnellen Züge könnten ohne Halt durch Bad Zwischenahn rauschen, treibt die Politik um. Mit der Zustimmung soll die Gemeinde deshalb ein Begleitschreiben aussenden, in dem darauf gedrungen wird, dass diese Punkte berücksichtigt werden. Besonders die Sicherung des Zughaltepunktes Bad Zwischenahn, auch für die schnellen Züge, lag allen Fraktionen am Herzen.

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Die CDU habe lange über eine Ablehnung diskutiert, so Frank Martin, wolle der Gemeinde aber das Mitpracherecht sichern. In der SPD, erklärte Henning Dierks, gebe es Befürworter und Kritiker des Projekts, auch hier überwiege aber der Wunsch, sich Einfluss zu sichern. Ähnlich argumentierte Norbert Steinhoff für die FDP. Die Wählergruppe Die Zwischenahner stimmte ebenfalls zu, Diethard Dehnert sprach sich aber dafür aus, Möglichkeiten für eine zusätzliche Bahnunterführung an der Georg- oder Mühlenstraße zu prüfen, an deren Kosten sich auch die Wunderline-Projektpartner beteiligen sollten. Angesichts von zwei Bahn-Über- beziehungsweise -unterführungen an der Oldenburger und Westersteder Straße sahen dafür aber weder Verwaltung noch die anderen Fraktionen Chancen.

Deutlich für die Wunderline und eine Stärkung des Bahnverkehrs und dessen positiver Wirkung für den Klimaschutz positionierten sich Grüne und ÖDP/Linke.

Die Haltestelle Bad Zwischen halte er für eine realistische Forderung, so Bürgermeister Arno Schilling, die angestrebte Zeiteinsparung von 45 Minuten zwischen Groningen und Bremen müsse vor allem erreicht werden, indem Verbindungen ohne Umstieg eingerichtet werden.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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