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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Fragen zu Lärmschutz und Parkplätzen

16.01.2020

Bad Zwischenahn Wie sieht es mit dem Lärmschutz aus? Wie viele Wohnungen werden im neuen Quartier mit welchem Mietniveau entstehen? Wann ist Baubeginn? Diese und viele weitere Fragen hatten die knapp 50 Bürgerinnen und Bürger – darunter auch einige Ratsmitglieder –, die zur Einwohnerinformationsveranstaltung ins Haus Brandstätter gekommen waren. Thema war die Planung für das neue Quartier Südlich Eyhauser Allee. Dort wird sich u.a. die GVO Versicherung mit ihrer Direktion ansiedeln, es sollen weitere gemischte Strukturen und Mehrfamilienhäuser sowie eine Kindertagesstätte entstehen.

Rede und Antwort standen neben Bürgermeister Arno Schilling der Fachbereichsleiter Bauverwaltung, Carsten Meyer, Planungs- und Umweltamtsleiter Andreas Gronde sowie Diedrich Janssen (Geschäftsführender Gesellschafter) und Lukas Krönert (Stadtplaner) von der NWP Planungsgesellschaft mbH. Im Publikum saß auch der Vorstandsvorsitzende der GVO Gernold Lengert und gab Auskunft.

Bevor die Bürger das Wort hatten, betonte Schilling, dass man sich bewusst für eine Mischgebietsentwicklung auf dieser letzten Brache am westlichen Ortsausgang entschieden habe.

Die Mischung aus Dienstleistung und Wohnen habe sich bereits bei der Entwicklung des ehemaligen Bohaco-Geländes bewährt. Lukas Krönert stellte die Planung vor. Er betonte, dass die Eichenallee an der Eyhauser Allee als geschützter Landschaftsbestandteil durch einen 20-Meter-Abstand gesichert werde.

Dennoch müssten für die neue mittige Zufahrt zu dem Gelände wohl einige Bäume entnommen werden.

Etwa zwei Drittel der Fläche des Geländes werden von der GVO beplant, für das restliche Drittel eines anderen Eigentümers gibt es noch keine konkreten Entwürfe.

Diese Planung werde den Bereich beleben, sagte ein Bürger. Er gab aber zu bedenken, dass durch die Lärmschutzwand eine Lärmreflexion zur anderen Seite entstehen könne und regte eine zusätzliche Lärmschutzwand auf der anderen Seite der Westersteder Straße an, um auch Grundstücke zwischen Reihdamm und Aue vor Lärm zu schützen. „Wird der neue Rad- und Fußweg mit Pollern für Kfz gesperrt?“, fragte ein weiterer Bürger. Das konnte Carsten Meyer bestätigen.

Ein Anwohner machte sich Sorgen um fehlende Parkplätze Am Delf bei Sportveranstaltungen im Stadion. „Wir wollen uns in das herrliche Gelände integrieren und werden am Wochenende für Veranstaltungen unsere Parkplätze zur Verfügung stellen“, warf Gernold Lengert in die Diskussion ein und erntete dafür Applaus.

Etwa 70 bis 80 Wohnungen vor allem für jüngere Menschen könnten im Plangebiet entstehen. Die GVO gehe davon aus, dass die selbst erstellten Wohnungen auch etwa zur Hälfte von eigenen Mitarbeitern in Anspruch genommen würden.

Wenn alles rund laufe, könnte bis zur Sommerpause Planungsrecht bestehen und im Herbst 2020 mit dem Bau der Zufahrtsstraße gestartet werden. „Wir wollen unsere Projektierung in fünf Jahren fertig haben“, gab der GVO-Vorstandsvorsitzende einen Zeitrahmen.

Noch bis zum 17. Januar 2020 läuft die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Auch Bürger könnten sich weiterhin im Rathaus zu den Planungen informieren und ihre Bedenken vortragen.

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