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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Nur die Verkehrsbehörde bremst

19.04.2018

Bad Zwischenahn Die Bad Zwischenahner Politik macht den Weg frei für den geplanten Edeka-Neubau am Reihdamm. Der Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt sprach sich am Dienstagabend einstimmig für die nötige Änderung des Bebauungsplanes aus. Die Entscheidung muss noch am 24. April im Verwaltungsausschuss und am 8. Mai im Rat der Gemeinde bestätigt werden. Der Bauantrag für den Neubau liege ebenfalls bereits vor, teilte Andreas Gronde, Leiter des Planungs- und Umweltamtes der Gemeinde mit. Auf der Bremse steht nur noch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Sie muss der Planung für eine verlängerte Abbiegespur von der Straße Reihdamm auf den Parkplatz zustimmen, verlangte von der Gemeinde aber noch detaillierte Planungsunterlagen.

Die Gemeinde will die Gelegenheit des Neubaus außerdem nutzen, um den Fuß- und Radweg am Reihdamm von der Humboldtstraße bis zum Langenhof neu zu gestalten.

Edeka plant am Reihdamm auf der Freifläche hinter dem derzeitigen Markt einen Neubau mit 2250 Quadratmetern Verkaufsfläche, dazu einen Backshop mit weiteren 130 Quadratmetern. Dazu ist ein Parkplatz mit 160 Stellplätzen geplant. Er hoffe, so Andreas Gronde, dass die Landesbehörde bis zum Verwaltungsausschuss am 24. April ebenfalls grünes Licht gebe.

Mit einer Gegenstimme von Ludger Schlüter (Grüne) hat der Ausschuss außerdem für einen neuen Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplanes für ein neues Gewerbe- und Mischgebiet An den Kolonaten in Petersfehn gestimmt.

Als einziges Ausschussmitglied hatte Schlüter dafür geworben, eine Tür für eine weitere Ausdehnung des Gebietes nach Osten in Richtung Oldenburg offen zu halten. Dagegen sprach sich unter anderem Planer Herbert Weydringer aus, der den Plan vorgestellt hatte. Zum einen würde die Bodenbeschaffenheit schon im jetzt geplanten Gebiet die Entwässerung schwierig machen, zum anderen sei es sinnvoll, den Randbereich von Petersfehn in Richtung Oldenburg von weiterer Bebauung frei zu halten. Das sah auch Bürgermeister Arno Schilling so.

Natürlich könne die Gemeinde weitaus mehr Gewerbegrundstücke verkaufen, sagte er. Bereits jetzt gibt es deutlich mehr Interessenten als mögliche Bauplätze An den Kolonaten. „Bei der Nachfrage könnten wir problemlos bis direkt nach Oldenburg bauen. Wir sollten uns aber fragen, was für die Siedlungsentwicklung sinnvoll ist“, so Schilling. Wolle man in späteren Jahren wirklich noch eine Erweiterung, könne die Erschließung auch über die Mittellinie laufen. Ähnlich sah das auch Maria Bruns von der CDU. „Wir sollten in Petersfehn in diesem Rahmen bleiben“, sagte sie. Frank Arntjen (SPD) hatte sich die Option einer Erweiterung zunächst vorstellen können – nach den Erläuterungen des Planers sahen aber auch die Sozialdemokraten keinen Anlass mehr dafür.

Die Vergabe der Erschließungsarbeiten für das neue Gewerbe- und Mischgebiet könne wohl noch vor der Sommerpause geschehen, kündigte Andreas Gronde an. Dass bedeute: Bis Oktober könnte die Baustraße fertig sein und die Käufer anschließend mit den Hochbauten beginnen.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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