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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Rat: Gemeinde muss für Tiefbau tief in die Tasche greifen

12.05.2018

Bad Zwischenahn Eine ausgiebige Diskussion um Mehrkosten bei diversen Projekten der Gemeinde gab es in der jüngsten Sitzung des Rates der Gemeinde Bad Zwischenahn. Der Großteil der sieben überplanmäßigen Ausgaben, die der Gemeinderat genehmigen musste, war zwar unstrittig.

Wie erwartet ärgerten sich aber einige Ratsmitglieder über die Kostensteigerung bei der Sanierung des Strandcafés. 90 000 Euro mehr für die Sanierung und 50 000 Euro als Entschädigung an den Pächter – für dessen Verluste durch die längere Bauzeit – sollten freigegeben werden.

Norbert Steinhoff (FDP) fürchtete, das Café könne noch zum Fass ohne Boden werden, schon jetzt beliefen sich die Kosten auf knapp eine Million Euro.

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Von weiteren Mehrkosten sei nicht auszugehen, antwortete Carsten Meyer, Fachbereichsleiter Bauverwaltung bei der Gemeinde. Die Arbeiten seien inzwischen weit fortgeschritten, mit neuen Überraschungen rechne er nicht. Alle Mehrkosten seien nachvollziehbar. Die Probleme bei der Sanierung seien vorher nicht wirklich abzusehen gewesen, ergänzte Bürgermeister Arno Schilling „Ärgerlich“ fand Maria Bruns (CDU) die Mehrkosten beim Strandcafé. Vielleicht solle man bei ähnlichen Sanierungsprojekten in Zukunft lieber direkt mit einem Neubau planen, überlegte sie.

In dem sanierten Küchen-Bereich gebe es jetzt eigentlich einen Neubau erinnerte Henning Dierks (SPD), das Risiko von Mehrkosten sei bekannt gewesen. Ein kompletter Neubau hätte mit 1,5 Millionen Euro deutlich mehr gekostet. Und Schilling fügte hinzu, dass ein solcher kompletter Neubau auch erheblich länger gedauert hätte – mit der Folge, dass die Entschädigungszahlungen an den Pächter ebenfalls deutlich höher ausgefallen wären.

In absehbarer Zeit soll noch die Toilettenanlage beim Café saniert werden. Weil diese öffentlich und für die Gäste des Kurparks gedacht ist, hofft die Verwaltung auf eine Förderung aus dem Leader-Programm.

Generelle Kritik an Kostensteigerungen kam von Diethard Dehnert (Die Zwischenahner). Er sah sowohl beim Strandcafé als auch bei 200 000 Euro Mehrkosten für die Sanierung der Ahornstraße in Wehnen (ursprünglich geplant: 690 000 Euro) Versäumnisse, die durch bessere Vorplanung, ein qualifiziertes Baumanagement und ein Bauinvestitionscontrolling verhindert werden könnten.

Die Mehrkosten seien auf die vollen Auftragsbücher der Tiefbauunternehmen zurückzuführen, antwortete der Bürgermeister. „Wir mussten bereits Ausschreibungen zurück nehmen, weil die Angebote derzeit einfach so hoch sind.“ Änderungen im Planungsverfahren hätten daran nichts geändert.

Für die FDP beantragte Michael Cordes, in der Entscheidung über die überplanmäßigen Ausgaben jeden Punkt einzeln abzustimmen, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. Am Ende wurden die Mehrkosten von insgesamt knapp 664 000 Euro bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung genehmigt.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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