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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wirbel um Luxus-Wohnungen am Zwischenahner Meer

09.08.2018

Bad Zwischenahn /Rostrup Anfang August machte in Bad Zwischenahn die Nachricht die Runde, dass die Gesellschaft „Palais am Meer“ mit Sitz in Bremen das ehemalige Bundeswehrkrankenhausgelände in Rostrup verkauft hat. Neuer Besitzer demnach: Eine Berliner Gesellschaft mit Namen „The Grounds“. Das bestätigte am 2. August, auch John Thiele, Geschäftsführer der Palais am Meer. Fünf Baufelder mit 200 .000 Quadratmetern Grundstücksfläche seien verkauft worden. Die „Palais am Meer“ werde den Projektentwicklungsprozess bis zur Umsetzung weiter begleiten und bleibe damit der Gemeinde Bad Zwischenahn als Vorhabenträger und Ansprechpartner erhalten.

Für Montag, 6. August, hatten sich Vertreter von „The Grounds“ bei der Gemeindeverwaltung Bad Zwischenahn angekündigt. Was dabei besprochen wurde, wollte Bürgermeister Arno Schilling eigentlich zunächst der Lokalpolitik im Verwaltungsausschuss am 14. August mitteilen.

Schon am Mittwoch sprach sich dann eine Meldung der Immobilien Zeitung aus Wiesbaden wie ein Lauffeuer im Ort herum. Demnach wolle „The Grounds“ in Bad Zwischenahn auch auf 40.000 Quadratmetern Fläche bauen, die eigentlich Landschaftsschutzgebiet sein sollen. Und auch auf den bisher vorgesehen Bauflächen wolle das Unternehmen gerne stärker verdichten als bisher geplant.

Auch Preise für Eigentumswohnungen werden in der Immobilien Zeitung bereits genannt. Der Entwickler kalkuliere für 200 bis 250 Eigentumswohnungen mit Preisen von 3800 Euro pro Quadratmeter, auch mehr als 4000 Euro sollen möglich sein. Zudem geplant: Ein Vier-Sterne-Hotel und Ferienhäuser. „The Grounds“ wolle 92 Millionen Euro investieren, das Kapital komme aus Korea und Singapur. Eine Bestätigung für diese Absichten war von „The Grounds“ am Mittwoch nicht zu bekommen, das Unternehmen sagte eine Rückmeldung am Donnerstag zu.

Gegenüber der Verwaltung hätten sich die Vertreter des Unternehmens am Montag jedenfalls nicht zu einer verdichteten Bebauung geäußert, erklärte Schilling am Mittwoch auf Nachfrage. Der Bürgermeister stellte auch klar: Grundlage für alle Gespräche sei für die Verwaltung der städtebauliche Vertrag, den Palais am Meer mit der Gemeinde geschlossen habe. Dieser Vertrag regelt, dass alle Bauvorhaben auf maximal 20.000 Quadratmetern Fläche Platz haben müssen. Diese Grenze zu überschreiten, habe für die Lokalpolitik nie zur Diskussion gestanden, so Schilling. Eher sei eine Korrektur nach unten gewünscht gewesen.

Die neuen Entwicklungen um das Bundeswehrkrankenhausgelände schrecken unter anderem die Bürgerinitiative Bad Zwischenahn auf, die Informationen in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Planung, Energie und Umwelt fordert. Die Gemeindeverwaltung kündigte zunächst an, nach der Sitzung des – nicht öffentlichen – Verwaltungsausschusses am 14. August über das weitere Vorgehen zu informieren.

Christian Quapp
Redakteur
Redaktion Bad Zwischenahn
Tel:
04403 9988 2630
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