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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Mehr Platz für Radler am Meer

22.05.2019

Bad Zwischenahn Der Radverkehr in der Gemeinde beschäftigt derzeit mehrere Fraktionen im Gemeinderat. Nicht nur im Ort, auch auf dem Seerundweg gibt es immer wieder Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern, die sich begrenzten Platz teilen müssen.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der weiter zunehmenden Bedeutung des Radverkehrs hat die FDP Bad Zwischenahn jetzt einen Ausbau des Rundwegs beantragt.

Der Seerundweg gehöre aus guten Gründen zu den am meisten frequentierten Rad-und Wanderwegen in unserer Gemeinde. Leider werde dieser Weg heutigen Standards und den beschriebenen Anforderungen nicht mehr gerecht, an einigen Stellen müsse bei starker Frequentierung durchaus von einem erhöhten Gefahrenpotenzial ausgegangen werden.

Konkret wünschen sich die Liberalen eine Trennung von Rad- und Fußweg. „Dort, wo das zeitnah möglich ist, müssen separate Wege für Radfahrer und Fußgänger angelegt werden“, heißt es im Antragstext der FDP. Dort, wo eine Trennung aus rechtlichen, planerischen und ähnlichen Gründen nicht oder noch nicht kurzfristig umsetzbar sei, müssten die Wege auf wenigstens 2,50 Meter verbreitert werden, wie schon im Radverkehrskonzept Bad Zwischenahn 2013 aufgeführt. Zudem sei, schriebt die FDP in ihrem Antrag, schon jetzt dafür Sorge zu tragen, dass diese Trennung in der künftigen Bauleitplanung der Gemeinde und insbesondere in der aktuellen Bebauungsplanung der Gemeinde für das Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses Eingang finde.

Der FDP-Antrag, so Karl-Heinz Bischoff, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes, solle jetzt unter anderem im Arbeitskreis Verkehrskonzept weiter beraten werden. Er verwies gegenüber der NWZ auch darauf, dass die Gemeinde bereits an der Verbreiterung der Wege arbeite. Die Brücken im Bereich des Seerundweges seien inzwischen überall 2,50 Meter breit. Wo es möglich sei, werde das auch auf den Wegen umgesetzt, zuletzt auf einem 150 Meter langen Teilstück im Bereich beim Café Seerose an der Dreiberger Straße. Allerdings gehe das nicht überall, so Bischoff.

„Zum einen befinden wir uns im Landschaftsschutzgebiet und an vielen Abschnitten stehen viele Bäume. An anderen Stellen liegt der Weg an Privatgelände.“ Eine grundsätzliche Trennung von Fuß- und Radweg sieht Bischoff eher skeptisch. „Das würde wohl bedeuten, die Fußgänger sind näher am See, die Radfahrer weiter weg. Die Probleme treten aber fast nur am Wochenende auf, wenn wirklich viel los ist.“

Bischoff stellt deshalb in Frage, ob es sinnvoll sei, Radfahrer auch an Werktagen von den Ufernahen Wegen zu verbannen. Ob eine Trennung nur an den Wochenende gelingen könne, stellt er aber ebenso in Frage.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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