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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Viele Baustellen beim Heimatverein

30.06.2018

Bad Zwischenahn Auf ein ruhigeres und vor allem finanziell weniger anspruchsvolles Jahr hofft der Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn. Der Rückblick des Vereinsvorstandes während Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Scholjegerdes-Hof zeigte: 2017 war noch stark geprägt vom grundlegenden Umbau des historischen Anwesens zu einer Gastronomie. Noch seien die letzten Handwerker-Rechnungen nicht abschließend geprüft, sagte der erste Stellvertreter Dieter Hauken im Finanzbericht. Deshalb sei auch noch nicht klar, ob die zur Verfügung stehenden Mittel vollständig ausreichten. Die Mitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus, dass der Vorstand weitere 150 000 Euro kurzfristig als Kredit aufnehmen darf, um eventuelle Lücken zu decken. 1,8 Millionen Euro hat der Verein bereits in dem Umbau investiert.

Der Verein konnte seine Schuldenlast im Jahr 2017 allerdings bereits auf 1,8 Millionen Euro von ursprünglich 2,2 Millionen Euro reduzieren. Dank des Konzeptes von Wirt Pächter Benjamin Doyen-Waldecker sei der Verein mit dem Scholjegerdes-Hof und insgesamt auf einem guten Weg, so der Vorsitzende Klaas Düring. Die solide Finanzlage bestätigten auch die Kassenprüfer im Bericht von Klaus Wolf.

Geld wird der Verein aber auch 2018 in die Hand nehmen müssen. Der am Ostermontag abgebrannte „Bargfred“ beim Spieker soll wieder aufgebaut werden. Die Versicherungssumme werde dafür allerdings nicht ausreichen, so Düring. Auch bei den anderen Gebäuden, zum Beispiel im Fährkroog in Dreibergen und im Museumskroog in Specken standen und stehen im abgelaufenen Jahr Renovierungs- und modernisierungsarbeiten an. Und schließlich plant der Verein noch den Aufbau einer Stellmacherei auf dem Gelände des Freilichtmuseums – Vorstand und Bauausschuss werden sich also auch in Zukunft nicht langweilen.

In der Sitzung berichtete auch Ortsbrandmeister Martin Schreiber über den Brandeinsatz beim Bargfred am Ostermontag. Innerhalb des Vereins hatte es Irritationen gegeben, weil die Feuerwehr während des Einsatzes 300 Jahre alte Dachpfannen beseitigen musste – die sind kaum zu ersetzen. Nach Schreibers Vortrag war allerdings allen Anwesenden deutlich, dass die Feuerwehr keine andere Möglichkeit hatte, das Feuer zu löschen.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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