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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wasserqualität: Am Meer müffelt es wieder

17.05.2018

Bad Zwischenahn Lange hat es gedauert: Am Dienstag, 22. Mai, wird im Arbeitskreis Zwischenahner Meer eine Studie vorgestellt, die Aufschluss darüber geben soll, mit welchen Mitteln die Wasserqualität des Zwischenahner Meeres verbessert werden kann.

Ziel ist es herauszufinden, ob der Nährstoffeintrag so vermindert werden kann, dass die Vermehrung der als Blaualgen bekannten Cyanobakterien verringert wird. Die Bakterien bilden, wenn sie sich massenhaft vermehren, einen schleimigen und übelriechenden Film auf dem Wasser. Der Kontakt damit kann zu Hautreizungen, Übelkeit und Erbrechen führen. Schon seit Wochen ist dieser Film wieder an den Ufern des Zwischenahner Meeres zu sehen.

2014 hatte die Lokalpolitik die Bildung des Arbeitskreises Zwischenahner Meer beschlossen, dem Fraktionsmitglieder und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung angehören, Vertreter anderer Gruppen können themenbezogen hinzugezogen werden. Allerdings gehört das Zwischenahner Meer dem Land Niedersachsen, einen Einfluss auf Maßnahmen hat die Gemeinde nur in geringem Maße.

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Im November 2016 hatte dann der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Machbarkeitsstudie bewilligt, die vom Land Niedersachsen und zu einem kleinen Teil vom Landkreis Ammerland, der Gemeinde Bad Zwischenahn und der Ammerländer Wasseracht finanziert wird. Die Studie sollte zunächst im März, dann im September 2017 fertig sein. Jetzt liegt sie offenbar vor.

Darüber freut sich auch die „Bürgerinitiative Bad Zwischenahn“, sie schreibt es sich als Erfolg auf die Fahne, dass es zu der Studie überhaupt gekommen ist. In mehreren Veranstaltungen mit Ministern und Fachleuten hatte sie seit 2010 immer wieder auf Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität gedrängt.

Dass die Bürgerinitiative bei der ersten offiziellen Vorstellung der Studie nicht mit eingeladen ist, sorgt bei vielen Mitgliedern für starken Unmut. „Wenn neben Behörden und Politik schon jetzt Vertreter aus Land- und Baumschulwirtschaft dabei sind, gehören wir auch dazu.“, schreibt Friedrich Haubold im Namen von insgesamt zehn Unterzeichnern einer Pressemitteilung.

Bürgermeister Arno Schilling bestätigte am Mittwoch, dass zu der Arbeitskreissitzung Vertreter der Baumschul- und Landwirtschaft eingeladen sind, Umweltschutzverbände und die Bürgerinitiative aber nicht. Das sei auch bislang so gewesen, so der Bürgermeister.

Öffentlich vorgestellt werde die Studie im Ausschuss für Planung, Entwicklung und Umwelt – wann genau, konnte Schilling am Mittwoch noch nicht sagen.

Die Bürgerinitiative will die Studie zeitnah selbst öffentlich vorstellen. Sie gehe davon aus, so heißt es weiter in der Mitteilung, dass sie an den weiteren Gesprächen beteiligt werde.

„Nachdem der Dümmer und das Steinhuder Meer mit sehr hohen Millionensummen unterstützt wurden, sollte nun auch unser Zwischenahner Meer, Niedersachsens drittgrößter Binnensee, bedacht werden“, schreiben die Verfasser. Sie vertreten die Meinung, dass zuerst Renaturierungsmaßnahmen an den Zuflüssen und die weitere Extensivierung von Flächen im Landschaftsschutzgebiet des Meeres erfolgen sollten.

Für die weiteren Beratungen setze die Initiative auf einen fairen Dialog mit allen beteiligten Institutionen, Interessenvertretungen und Parteien.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Westerstede
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