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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Parteien setzten auf Mini-Häuser und Quoten

23.05.2019

Bad Zwischenahn Das Wohnraumversorgungskonzept für den Landkreis Ammerland hat es gezeigt: In Bad Zwischenahn fehlt günstiger Wohnraum. Nachdem die Gruppe ÖDP/Die Linke bereits beantragt hatte, einen fraktionsübergreifenden Arbeitskreis mit dem Thema zu beauftragen, positionieren sich CDU und SPD im Gemeinderat mit eigenen Vorschlägen – allerdings geht es dabei um spezielle Projekte.

Die CDU konkretisiert in ihrem Antrag eine Idee von Ulf Burmeister, der bereits im März die Idee aufgebracht hatte, mit sogenannten „Tiny Houses“ übersetzt Winzig- oder Mini-Häuser, für günstigen Wohnraum zu sorgen.

Nachhaltig wohnen

Konkret soll nach dem Antrag eine geeignete Fläche für die Aufstellung solcher Häuser gefunden werden. Jüngere, besonders technisch versierte Menschen, für die Bad Zwischenahn derzeit eher wenig attraktiv sei, sieht die CDU als Zielgruppe für solche Häuser. „Vorstellbar ist“, so heißt es im Antrag, „dass eine geeignete Fläche in kleine Parzellen aufgeteilt wird. Hierzu wird mindestens ein ebener Stellplatz mit Strom- und Wasseranschluss benötigt. Einige dieser Minihausmodelle sind sogar energieautark und unterstützen den Trend zu ökologischem und nachhaltigem Wohnen.“

Platziere man solche Parzellen um einen Gemeinschaftsraum oder eine kleine Werkstatt, könnte sich ein für interessierte Menschen attraktiver Lebensraum gestalten lassen, ohne dass die typische Einfamilienhausbebauung mit großem Flächenverbrauch genehmigt werden müsse.

Vielleicht könnte eine solche Fläche auf dem gemeindeeigenen Teil des ehemaligen Bundeswehrgeländes eingerichtet werden und so in Seenähe jüngeres und ökologisches Wohnen ermöglichen, argumentiert die CDU.

Nähe zur Uni

Denkbar wäre auch, solche Parzellen für Minihäuser als Pachtgrundstücke im Gemeindebesitz zu behalten, um die Entwicklung beobachten und steuern zu können. Vielleicht finde sich auch in Petersfehn oder Ofen eine geeignete Fläche, die insbesondere für junge Menschen mit Nähe zur Uni und Stadt Oldenburg interessant sein könnte.

Darüber hinaus könnten auch Betriebe ein Tiny-House für ihre Mitarbeiter errichten, um so als attraktiver Arbeitgeber dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Interessant wäre dies beispielsweise für Gastronomie und Hotellerie, nimmt die CDU an. Ziel des Antrags sei zunächst die Fassung eines Grundsatzbeschlusses zu diesem Thema. Die Feinplanung sollte sich dann zeitnah im Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt anschließen.

20-Prozent-Quote

Mehr auf die klassische Form des sozialen Wohnungsbaus setzt die SPD, und zwar ganz konkret für ein geplantes Neubaugebiet nördlich der Heinrichstraße in Aschhausen. 20 Prozent der dort entstehenden Wohnungen sollen besonders günstig sein, und zum Beispiel Berufsanfängern oder einkommensschwächeren Menschen ein Heim bieten.

Nicht nur in Aschhausen sondern kontinuierlich in allen Bauleitplanungen der kommenden Jahre müsse günstiger Wohnraum berücksichtigt werden. Wichtig sei den Sozialdemokraten dabei eine gute Durchmischung in den Baugebieten. „Ein gesunder Mix zwischen klassischen Einfamilienhausbereichen, stärker verdichteten Zonen und Mehrfamilienhäusern hat sich in vielen Baugebieten im Ammerland bewährt“, so der Fraktionsvorsitzende Henning Dierks.

Neben der Art der Bebauung spielt auch die Erschließung eine wichtige Rolle für die SPD-Fraktion. Das Baugebiet in Aschhausen soll nach ihrer Vorstellung in mindestens zwei Abschnitten bebaut werden und nicht an die Heinrichstraße angebunden werden. Eine Verbindung zum vorhandenen Baugebiet über den Schweriner Ring sei richtig, jedoch solle hierüber kein Baustellenverkehr möglich sein.

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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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