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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Umwelt: Bakterien sorgen für gute Luft

14.09.2013

Westerstede Für „dicke Luft“ zwischen Anwohnern und den Betreibern der Westersteder Kläranlage hatte in der Vergangenheit eine immer wieder auftretende Geruchsbelästigung gesorgt. Jetzt schafft eine neue Abluftbehandlung das Problem aus der Welt. Im Kreis von Bürgern, Vertretern der Stadt und der EWE, darunter Thorsten Wieting, Leiter EWE-Geschäftsregion Oldenburg/Varel, wurde das Verfahren jetzt in einer kleinen Feierstunde vorgestellt und eingeweiht.

Wie der Geschäftsführer der EWE Wasser GmbH, Gerhard Mauer, erläuterte, sei die Suche nach der Ursache des schlechten Geruchs eine langwierige Sache gewesen. Gemeinsam mit den Anwohnern und ihren Hinweisen sei es aber gelungen, die Situation zu analysieren und mit dem Bau der rund 350 000 Euro teuren und speziell auf diese Bedürfnisse hin zugeschnittenen Anlage die Lebensqualität der Anwohner wiederherzustellen.

Projektleiter Jürgen Ritter gab einen Einblick in die Funktionsweise. Über längere Zeit sei die Geruchsentwicklung gemessen worden. Dabei habe sich schließlich herausgestellt, dass eine hohe Konzentration an Schwefelwasserstoff den schlechten Geruch verursacht habe und der Biofilter überlastet gewesen sei. Eine neue Anlage mit doppelter Reinigungsstufe sorgt nun dafür, dass nützliche Bakterien den schlechten Geruch neutralisieren. Die Anlage wurde gleich größer konzipiert, so dass sie auch bei einer wachsenden Bevölkerung noch ausreicht.

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Verständnis für den längeren Prozess bis zur Lösung des Problems äußerte Bürgermeister Klaus Groß. Es sei sicherlich schwierig, Gerüche aufzuspüren und zu bekämpfen. „Die Stadtgemeinde ist mit den Jahren gewachsen. Jetzt ist die Anlage jedoch auf die Zukunft ausgerichtet. An diesem Beispiel kann man sehen, dass man gemeinsam ein Problem lösen kann.“

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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