• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bauern blockieren Molkerei-Zufahrten

02.06.2008

DRINGENBURG /EDEWECHT 100 Milchbauern aus dem Ammerland, der Wesermarsch, Friesland, den Kreisen Leer und Cloppenburg sowie aus Oldenburg haben am Sonnabendnachmittag mit 40 Traktoren der Molkerei Ammerland in Dringenburg einen „Besuch“ abgestattet. Sie blockierten die Zufahrt. Milchfahrzeuge kamen nicht hinein und nicht hinaus. Später fand auch eine Blockade vor der Molkerei in Edewecht statt.

Beide „Besuche“ verliefen nach Angaben der Polizei in Bad Zwischenahn friedlich. Die Bauern forderten mehr Geld für das Kilo Milch. „Die, die hier sind, haben sich auch dem Milchlieferboykott angeschlossen“, sagte Ernst Steenken, ein Teamleiter des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) in Oldenburg. Ein Milcherzeuger aus der Wesermarsch: „In Butjadingen beliefern bereits 80 Prozent der Milchbauern die Molkereien nicht mehr“. Für Harm Loerts aus dem Rheiderland findet ein „Überlebenskampf“ statt: „Wir haben sieben Prozent mehr Kosten als 2007“. Der aktuelle Milchpreis von 30 Cent reiche nicht aus, um die Kosten zu decken. Voll kostendeckende Preise werden mittlerweile gefordert: 43 Cent pro Kilo wären das derzeit. Damit müssen die Milchbauern jene Schilder, die an einigen Traktioren hängen, schon aktualisieren, denn sie stammen von der 2007er-Kampagne, als es um 40 Cent pro Kilo ging.

Sönke Voss, Geschäftsführer der Molkerei, und Vorstandsvorsitzender Gerd Wemken waren vor Ort und sprachen mit den Erzeugern. Beide können die Milchbauern durchaus verstehen. Voss hatte es jedoch bereits bei der Generalversammlung der Molkerei gesagt: „Wir brauchen eine gemeinsame Lösung“. Diese müsse im Gespräch der Verbände miteinander gesucht werden.

In Dringenburg war die veranstaltung um 16.55 Uhr beendet, in Edewecht um 21.15 Uhr. Dort waren bis zu 20 Traktoren vorgefahren.

100 Milchbauern aus dem Ammerland, der Wesermarsch, Friesland, den Kreisen Leer und Cloppenburg sowie aus Oldenburg haben am Sonnabendnachmittag mit 40 Traktoren der Molkerei Ammerland in Dringenburg einen „Besuch“ abgestattet. Sie blockierten die Zufahrt. Milchfahrzeuge kamen nicht hinein und nicht hinaus. Später fand auch eine Blockade vor der Molkerei in Edewecht statt.

Beide „Besuche“ verliefen nach Angaben der Polizei in Bad Zwischenahn friedlich. Die Bauern forderten mehr Geld für das Kilo Milch. „Die, die hier sind, haben sich auch dem Milchlieferboykott angeschlossen“, sagte Ernst Steenken, ein Teamleiter des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) in Oldenburg. Ein Milcherzeuger aus der Wesermarsch: „In Butjadingen beliefern bereits 80 Prozent der Milchbauern die Molkereien nicht mehr“. Für Harm Loerts aus dem Rheiderland findet ein „Überlebenskampf“ statt: „Wir haben sieben Prozent mehr Kosten als 2007“. Der aktuelle Milchpreis von 30 Cent reiche nicht aus, um die Kosten zu decken. Voll kostendeckende Preise werden mittlerweile gefordert: 43 Cent pro Kilo wären das derzeit. Damit müssen die Milchbauern jene Schilder, die an einigen Traktioren hängen, schon aktualisieren, denn sie stammen von der 2007er-Kampagne, als es um 40 Cent pro Kilo ging.

Sönke Voss, Geschäftsführer der Molkerei, und Vorstandsvorsitzender Gerd Wemken waren vor Ort und sprachen mit den Erzeugern. Beide können die Milchbauern durchaus verstehen. Voss hatte es jedoch bereits bei der Generalversammlung der Molkerei gesagt: „Wir brauchen eine gemeinsame Lösung“. Diese müsse im Gespräch der Verbände miteinander gesucht werden.

In Dringenburg war die veranstaltung um 16.55 Uhr beendet, in Edewecht um 21.15 Uhr. Dort waren bis zu 20 Traktoren vorgefahren.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.