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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bauwillige müssen noch bis 2018 warten

15.07.2017

Augustfehn I „Wir haben eine große Nachfrage nach Bauland gerade in Augustfehn“, sagt Apens neuer Bauamtsleiter Peter Rosendahl und verweist auf eine riesige Fläche zwischen dem Wohnpark Augustfehn-Kanal und der Burgstraße in Hengstforde. Rund 30 Hektar groß ist das Gelände, das in mehreren Bauabschnitten als Bauland hergerichtet werden soll.

Erschlossen und vermarktet wird das Gelände von der Niederländischen Landgesellschaft (NLG). Bereits im April vergangenen Jahres hatte die Gemeinde zu einem Anliegerforum für das Riesenbaugebiet zwischen Bahnweg und Geometer-Woebcken-Brücke eingeladen, seitdem ist in den politischen Gremien mehrfach über baurechtliche Grundlagen für das neue Baugebiet beraten worden.

„Das Ganze dauert zu lange“, hatte UWG-Ratsherr Hartmut Orth in der letzten Ratssitzung kritisiert. Die Gemeinde Apen habe exzellent geplant, doch das Projekt käme bei der NLG nicht zügig genug voran. Orth: „Die neue Brücke über den Augustfehn-Kanal, über die das Baugebiet verkehrlich erschlossen werden solle, hätte längst geplant werden können. Wir verlieren für ein solch’ wichtiges zukunftsfähiges Projekt viel zu viel Zeit, dabei benötigen wir schnellstens Bauland.“

„Ein derart großes Baugebiet zu planen, kostet einfach viel Zeit“, sagt Dörthe Meyer, stellvertretende Leiterin der NLG-Geschäftsstelle Oldenburg. Diverse Gutachten müssten in Auftrag gegeben, erstellt und ausgewertet werden. So sei für das neue Baugebiet unter anderem das Verkehrsaufkommen untersucht worden. Dabei sei es vor allem um den Verkehr auf der Stahlwerkstraße und mögliche Rückstaus an der Bahn gegangen. Durch das neue Baugebiet, so Meyer, gäbe es laut Gutachten keine Verschlechterung der Verkehrssituation.

Auch ein umfangreiches Lärmgutachten (Bahnlärm und Lärm durch Gewerbebetriebe) sei erstellt worden. Geplant sei, im Süden des Baugebiets vor dem Bahnweg und der Bahnlinie einen Lärmschutzwall zu bauen. Ein weiteres Thema war die Oberflächenentwässerung. Das vorhandene Regenrückhaltebecken solle nun stark erweitert werden, neu geregelt werde auch die Oberflächenentwässerung an der Kastanienstraße. Ferner seien Flora und Fauna auf dem Gelände über Monate kartiert worden.

„Wir befinden uns noch mitten im Verfahren“, betont Meyer und kündigt an, dass der Bebauungsplan für das neue Wohngebiet nach den Sommerferien im Aper Rathaus öffentlich ausgelegt werden solle. Bis zum Jahresende werde das Bauleitverfahren wohl noch dauern. Solange es noch Widerspruchsmöglichkeiten beim Bebauungsplan gäbe, werde die NLG kein Bauwerk wie eine Brücke planen und bauen lassen. Bis der erste Bauabschnitt erschlossen sei, werde es zweite Jahreshälfte 2018 werden.

Rund 300 Grundstücke – von klein bis groß – sollen in dem neuen Wohngebiet hergerichtet werden. Nicht nur Einfamilienhäuser sollen gebaut werden können, sondern auch Doppel- und Mehrfamilienhäuser.

Stahlwerkstraße

Augustfehnkanal

Bahnweg

Burgstraße

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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