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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bayern-Fan mit Blick für soziale Gerechtigkeit

11.10.2011

GODENSHOLT Im Garten seines Grundstücks in Godensholt weht die Fahne seines Lieblings–Vereins, auch sein Autokennzeichen, ja sogar sein Telefon lassen Schlüsse darauf zu, für welchen Fußballclub das Herz von André Kreklau schlägt: Der Godensholter ist Bayern-Fan durch und durch. Was nicht allzu außergewöhnlich wäre, würde seine politische Überzeugung nicht so gar nicht zu einem Anhänger des schwerreichen Rekordmeisters passen. Denn Kreklau wird künftig als Ratsherr für „Die Linke“ im Aper Gemeinderat sitzen – als erster Politiker im Ammerland überhaupt.

„Ich finde eigentlich nicht, dass sich das widerspricht“, meint der 35-jährige Schlosser und Betriebsratsvorsitzender von AMF Bruns in Apen. Bayern München sei er – obwohl familiär eigentlich anderweitig „vorbelastet“ – schon von klein auf zugetan. So ist er auch Mitglied im Fanclub „Red Socks Ammerland“.

Seine Gesinnung als „rote Socke“ habe sich wiederum erst später herausgebildet. „Mein Hauptanliegen ist es, soziale Gerechtigkeit zu fördern“, sagt er. „Das ist hier in Apen zuletzt vernachlässigt worden.“

Parteimitglied ist er indes noch nicht. Kreklau „Ob ich eintrete, ist mir freigestellt. Irgendwann will ich diesen Schritt aber gern machen – aus Überzeugung.“

In seiner Freizeit unterstützt André Kreklau nicht nur den FC Bayern, er tritt auch selbst gegen den Ball. Beim S Gotano spielt er in der zweiten Herrenmannschaft. Aktiv ist er auch bei Unternehmungen mit der Familie. Schwimmen oder Fahrradfahren stehen oft zusammen mit Ehefrau Claudia und den beiden Töchtern Lea-Sophie (9) und Amelie (7) auf dem Programm. „Oder man kümmert sich um die Hobbys der Mädchen“, sagt er.

Engagiert ist er auch beim Ortsbürgerverein Godensholt – wenn auch eher über seine Frau, die dort Schriftführerin ist. „Aber wenn es etwas zu helfen gibt, packe ich selbstverständlich mit an“, gibt er zu Protokoll – und erntet zustimmendes Nicken von seiner Gattin.

Generell stimme man fast alles gemeinsam ab. „Bei politischen Themen werde ich sie sicher auch nach ihrer Meinung fragen“, sagt Kreklau.

Wie er ab November im neuen Aper Gemeinderat auftreten will, hat er dafür auch noch nicht mit sich ausgemacht: „Ich lasse das alles auf mich zukommen.“ Gänzlich unbefangen sei er auch noch in der Frage, zu welchen Lager er sich gesellen werde. Zur Not gebe er eben den Einzelkämpfer – eine Rolle, die er als Bayern-Fan im Norden kennt.

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