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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Behörden bei Blutspende ein Vorbild

06.07.2010

WESTERSTEDE Auf eine positive Resonanz ist die fünfte Blutspendeaktion für Behördenmitarbeiter im Westersteder Kreishaus gestoßen. Den ganzen Montag hatten Freiwillige die Chance, während ihrer Arbeitszeit zu spenden und damit das zurzeit knappe Kontingent an Blutkonserven aufzufüllen. Der Appell richtete sich an die Beschäftigten der Kreis- und Stadtverwaltung ebenso wie des Finanzamtes, des Amtsgerichtes, des Katasteramtes und der Polizei. Von dieser Möglichkeit hatten diesmal 76 Teilnehmer Gebrauch gemacht, davon zehn Erstspender.

Mit gutem Beispiel voran gegangen war Erster Kreisrat Thomas Kappelmann. Er hatte, ebenso wie die anderen Beteiligten, nach einer ärztlichen Untersuchung auf einer der im großen Konferenzsaal aufgebauten Liegen Platz genommen, um Blut zu spenden. Das mache ihm überhaupt nichts aus, erklärte der 45-Jährige. Es sei mittlerweile schon die 53. Spende, die er seit dem 20. Lebensjahr abgebe.

Erstmals vor Ort war in diesem Sommer ein Mitarbeiter des DRK-Blutspendezentrums Oldenburg, der die Beteiligten umfassend über die Thrombozyten-Spende informierte. Dabei werden nur die so genannten Blutblättchen verwertet. „Diese werden beispielsweise von Krebspatienten dringend benötigt“, erläuterte Dieter Kroeger. Rund 800 Spender aus der gesamten Region stehen seinen Angaben zufolge bereits in der Kartei, etwa die Hälfte davon sind regelmäßige Spender. „Wir haben jedoch ständigen Bedarf. Deshalb freue ich mich, dass sich hier so viele dafür interessieren.“ Rund 80 Prozent der Spender hatten sich im Anschluss an die Beratung bereiterklärt, teilzunehmen. Eine Probe ihres Bluts wird nun zur weiteren Untersuchung ins Labor nach Oldenburg geschickt.

Nach einer insgesamt rundum positiven Bilanz der diesjährigen Blutspende-Aktion steht die Fortsetzung außer Frage. Am 15. August kommenden Jahres wird das Ammerländer Kreishaus dann wieder zum Blutspende-Stützpunkt für das Deutsche Rote Kreuz.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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