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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Behutsame Entwicklung soll schnell starten

25.06.2015

Bad Zwischenahn Mehrheitlich haben die Mitglieder des Vereins für Heimatpflege am Dienstagabend einer großen Investition den Weg bereitet. Sie stimmten dem Antrag des Vereinsvorstands zu, für die Renovierung des Scholjegerdes-Hofs an der Oldenburger Straße 800 000 Euro aufzunehmen. Dass es ob der gewaltigen Aufgabe auch Skepsis gab, zeigten eine Gegenstimme und elf Enthaltungen.

Vorstandsmitglied Dieter Hauken hatte den Mitgliedern zuvor den Finanzierungsplan vorgestellt, Architekt Ulrich Recker eine erste Planung. Laut Hauken müssten im Monat maximal 3500 Euro für Zinsen und Tilgung aufgebracht werden. Das Geld soll durch eine Gastronomie samt Hofladen erwirtschaftet werden, betrieben von der Spieker Betriebs-GmbH mit Geschäftsführer Benjamin Doyen-Waldecker.

Museale Hofanlage

Geplant ist laut Recker auf dem rund 4,5 Hektar großen Gelände „ein museales Landschaftsfenster“. Das „einzigartige Gelände“ ermögliche eine attraktive Verbindung vom Kayhauser Moor über einen Geesthügel hinweg Richtung Zwischenahner Meer. Der Hof sei eine ideale Ergänzung zum Freilichtmuseum. „Aber hier haben wird das Original“, meinte er im Vergleich zu den „gesammelten“ historischen Gebäuden.

Vorsitzender Klaas Düring hatte zuvor auf das bereits Erreichte bei der 2012 von Franz Scholjegerdes an den Verein für Heimatpflege übergebenen Hofanlage verwiesen: neues Reetdach, neue Fenster, unterfüttertes Mauerwerk – „wir haben 80 000 Euro investiert, ohne etwas heraus zu bekommen“. Dafür sei es langsam an der Zeit.

Das Konzept sei wunderbar, müsse sich für den Verein aber auch realisieren lassen. „Deshalb fangen wir kleiner an“, so Düring. „Wir müssen nicht im ersten Schritt gleich das gesamte Gelände nutzen.“ Zunächst sollen das Hallenhaus aus dem Jahr 1923 (mit älterem Ständergerüst) und der erste, direkt benachbarte Stall restauriert werden. Während im Hauptgebäude später die Gäste sitzen sollen, sind im Stall sowie in einem kleinen Anbau Küche, Toiletten und Personalräume vorgesehen. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann auch der zweite Stall zu einem gastronomischen Bereich umgebaut werden. Parkplätze und gegebenenfalls weitere Umbauten würden ebenfalls folgen.

Historisches erhalten

Ziel sei es, so Düring, möglichst wenig zu verändern. Geplant sei „kein typisches Esslokal. Davon haben wir genug. Wir müssen Alternativen finden. Es muss etwas sein, das es in Zwischenahn noch nicht gibt und wovon wir leben können.“

Gedacht sei an eine besondere Gastronomie, so Doyen-Waldecker, gesetzt werden solle auf das Tagesgeschäft. Ein Aspekt sei dabei das Erleben. So sei vorstellbar, dass die Kinder zunächst in den Hühnerstall gehen, um die Eier für das Frühstück mit ihren Eltern zu holen.

Auch wenn der Verein die Hofanlage, so Düring, „langfristig und behutsam entwickeln“ will, soll nach dem positiven Votum der Mitglieder „so schnell wie möglich“ begonnen werden. Ostern 2017 könnte das Datum der Eröffnung sein.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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