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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

MILCHPREIS: „Bei Auszahlung an der Schmerzgrenze“

28.05.2009

SPOHLE /DRINGENBURG 704 Teilnehmer – ein Thema: der Milchpreis. Selbst der Geschäftsführer der Molkerei Ammerland, Ralf Hinrichs, bezeichnete die Situation der Milcherzeuger – sozusagen die Kapitalgeber des genossenschaftlichen Unternehmens – bei der Generalversammlung am Dienstagabend im Spohler Krug als „katastrophal“. Seine Prognose: Nachdem von Januar bis April dieses Jahres 23,25 Cent pro Kilo der von den Erzeugern angelieferten Milch gezahlt wurde, wird es von Mai bis August nur noch 21 bis 22 Cent geben. Frühestens ab September – so Hinrichs – könnten leicht steigende Milchpreise möglich sein – bei fallendem Milchangebot und steigendem Absatz der Produkte. Hinrichs sagte zu, mit der monatlichen Auszahlung „an unsere Schmerzgrenze zu gehen“ und die „Liquidität auf die Höfe zu pumpen“.

Für Milcherzeuger und Molkerei ist die Reduzierung der Milchmenge ebenso ein wichtiger Baustein zur Stabilisierung des Milchpreises wie die Steigerung des Absatzes. Das zeigte auch die Diskussion mit den Erzeugern. Hinrichs erklärte – wie bereits in den Bezirksversammlungen – dass denn auch derzeit keine neuen Lieferanten aufgenommen würden. Er mahnte bei den Erzeugern zudem „Quotendisziplin“ an. Um den Absatz zu steigern, will die Molkerei unter anderem auch auf neue Produkte setzen. Hinrichs nannte etwa streichfähige Butter oder neue Sorten mittelalten Goudas.

Dass die Molkerei Ammerland eigenständig und unabhängig bleiben will, hatte zuvor bereits Aufsichtsratsvorsitzender Justus Ackermann betont. Ralf Hinrichs demonstrierte anhand der Bilanzzahlen, dass die finanziellen Grundlagen dafür vorhanden sind.

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Vorstand und Aufsichtsrat wurden später im Amt bestätigt, allerdings gab es bei den Wahlen zum Aufsichtsrat aus der Wesermarsch überraschend einen zweiten Kandidaten neben Fritz-Harald Strodthoff-Schneider: Thomas Roßkamp. Strodthoff-Schneider machte dann aber wieder das Rennen. Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat musste nach 27 Jahren altersbedingt Heinrich Siemen aus Spohle. Nachfolger ist Jan Schnörwangen – ebenfalls Spohle. Vorstandsvorsitzender Gerd Wemken dankte Heinrich Siemen für die geleistete Arbeit

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