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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Besuch aus Berlin im Ortsteiltreff „Miteinander“

22.04.2016

Rastede Seit neun Monaten gibt es den Ortsteiltreff „Miteinander“ an der Lessingstraße in Rastede, der im Rahmen des Projekts „Ammerländer Willkommenskultur gemeinsam gestalten“ von der Kreisvolkshochschule (kvhs) auf den Weg gebracht worden ist. Am Donnerstagmorgen besuchte CDU-Bundestagsabgeordneter Stephan Albani die Einrichtung, um sich einen Überblick zu verschaffen.

„Grundlage des Projekts war, dass wir einen Treffpunkt einrichten wollten, an dem Kommunikation und Austausch zwischen den Anwohnern mit Migrationshintergrund und den originären Bewohnern möglich ist“, erklärte Winfried Krüger, Geschäftsführer der kvhs Ammerland. Das Projekt werde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert und habe sich innerhalb der neun Monate gut in das sogenannte „Dichterviertel“ rund um die Rasteder Lessingstraße integriert.

„Wir hatten schon in unserer ersten Woche bei einer Spielaktion einen Zulauf von gut 30 Kindern“, erinnerte sich Silke Kampermann, die für die Koordination und Betreuung im Ortsteiltreff zuständig ist. „Es ist ein wirklich großer Bedarf hier.“ Mithilfe von ehrenamtlichen Helfern, Honorarkräften und Mitarbeitern der Gemeindejugendpflege betreue man momentan unter anderem zwei Mädchengruppen und eine Jungsgruppe sowie verschiedene Sprachlerngruppen. „Das ist ein Projekt zum Brückenbauen“, war sich Stephan Albani sicher. „Es ist wichtig, dass verschiedene Lebenswelten zusammenfinden.“

Auch die künftigen Projekte stellten die Beteiligten dem Bundestagsabgeordneten vor. „Wir planen zum Sommer einen Spielplatz, der von den Kindern im Quartier selbst zusammengestellt werden soll“, berichtete Ulrike Petruch, Geschäftsführerin der Ammerländer Wohnungsbau-Gesellschaft. Das solle die Identifikation der Anwohner mit der Gegend stärken und sicherstellen, dass der Spielplatz von ihnen gut erhalten werde.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Anschließend plane man, so Krüger, Gespräche mit der Gemeinde zur weiteren Finanzierung. „Ich habe schon einige Ideen, was man hier noch machen kann – zum Beispiel im Bereich Musik“, zeigte sich Ratsherr Kai Küpperbusch (CDU) bereits gesprächsbereit.

Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
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