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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Ernährung: Bewohner klagt über schlechtes Essen im Altenheim

12.07.2013

Rastede Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Der eine isst lieber deftig, der andere bevorzugt leichte Kost. Darum geht es Helmut Rau jedoch nicht. Der 77-Jährige lebt in der AWo-Altenwohnanlage an der Mühlenstraße und bemängelt generell die Qualität des Essens im Haus.

„Das Essen ist ekelhaft und hat keinen Geschmack“, klagt der Mann, der seit 13 Jahren in der Einrichtung sein Zuhause hat. „So etwas darf man uns nicht mehr vorsetzen“, findet Rau und sagt, er sei nicht der einzige, der so denkt. Soßen und Suppen würden nach Plastik schmecken. Außerdem würde das Essen zum Beispiel montags gekocht, dienstags angeliefert und mittwochs ausgegeben. „Das ist doch altes Essen“, schimpft Rau.

Dem widerspricht Einrichtungsleiter Lars Bonk. „Es ist kein altes Essen“, sagt er. Allerdings habe die AWo die Herstellung des Essens umgestellt, und das gehe immer auch mit kleineren Problemen einher, weiß der Einrichtungsleiter.

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Seit vergangenem Herbst bezieht die Altenwohnanlage das Essen aus einer Produktionsküche der AWo-Wewid GmbH in Roffhausen bei Wilhelmshaven. Dort werden die Speisen nach dem so genannten Cook & Chill-Verfahren hergestellt.

„Nach der Zubereitung, die im klassischen Sinne erfolgt, werden die Komponenten innerhalb von 90 Minuten auf drei Grad Celsius heruntergekühlt. Danach können die Speisen bei idealer Einhaltung der Kühlkette bis maximal 96 Stunden aufbewahrt werden“, sagt Bonk.

Der Vorteil: Es müsse nicht mit langen Warmhaltezeiten gearbeitet werden. „Gerade beim Warmhalten von Speisen über einen längeren Zeitraum besteht die Gefahr, dass sich Bakterien überproportional vermehren“, sagt Bonk.

Die AWo verweist auf ein Forschungsprojekt, in dem nachgewiesen worden sei, dass der Vitaminerhalt in Speisen, die im Cook & Chill-Verfahren produziert werden, höher ist als in Speisen, die über mehrere Stunden warmgehalten werden.

Nicht nur in Rastede setzt die AWo dieses Verfahren ein. Auch in anderen Häusern würde so zubereitetes Essen serviert. „Bisher sind keine Qualitätsverluste auffällig, und wir haben auch kein besonderes Beschwerdeaufkommen“, sagt Bonk.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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