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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

TRADITION: Bewusstsein für eigene Wurzeln

14.10.2009

RASTEDE Georg Eilers war eins von zehn Kindern, die aus der am 8. August 1902 geschlossenen Ehe zwischen Georg Eilers und seiner Ehefrau Anna hervorgingen. Mit 18 Jahren verließ er im Oktober 1929 wegen der in Deutschland herrschenden Wirtschaftskrise das elterliche Heim in Jaderaußendeich und brach ab Bremerhaven in seine neue Heimat Amerika auf. Er fand sein Glück in Kalifornien. Dort lebt auch heute noch seine mittlerweile 92-jährige Witwe Mary Jane. Aufgrund ihres Alters konnte sie ihren im vergangenen Jahr verstorbenen Mann auf seiner letzten Reise in die alte Heimat nicht begleiten. Doch vier der gemeinsamen, insgesamt fünf Kinder brachten den Vater nun zurück. Denn Georg Eilers hatte es sich ausdrücklich so gewünscht. In der vergangenen Woche am Freitag wurde seine Urne in der Grabstelle seiner Eltern in Jade beigesetzt, wo auch seine Schwester Alma schon ihre Ruhestätte gefunden hat. Seine Generation, sieben Schwestern und zwei Brüder hatte Georg Eilers als

Letzter überlebt.

Neues Kennenlernen

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Dass nun mit Arnold Eilers, Phil Eilers mit seiner Tochter Ashley, Sally Phillips-Eilers mit ihrem Gatten Daryl und Kathy Mertz-Eilers mit Tochter Katharine gleich sieben Eilers-Verwandte aus Kalifornien anreisten, war „eine einmalige Gelegenheit, sich wieder oder neu kennen zu lernen“. Dieter Osterloh aus Sandkrug und Helmut Lübbers aus dem schweizerischen Bern nahmen die Organisation des Familientreffens in die Hand.

Von den Kindern der zehn Eilers-Geschwister leben noch sechsundzwanzig. „Zusammen erreichen sie 1688 Jahre, im Durchschnitt 65 Jahre. Die vierundzwanzig Partner und -innen zählen 1597 Jahre, im Schnitt 67 Jahre“, „das Leben geht seinen Lauf…deswegen wollen wir die Zeit nutzen“ und „in der globalisierten Welt erscheint es umso wichtiger, Familienbeziehungen und Freundschaften weiter zu pflegen“, schreiben sie in der Einladung zu dem Eilers-Treffen, das wie schon 2001 und 2005 in Rastede stattfand.

„Wir hatten immer schon eine starke Familienbindung" erläutert Gudrun Martens aus Rastede, die mit ihrer Mutter Gisela, einer Nichte des verstorbenen Georg Eilers, und ihrer 17-jährige Tochter Tabea an dem Treffen teilnahm. Und so waren Sonnabend insgesamt 70 „Eilers-Verwandte“ zusammen gekommen. Über ganze vier Generationen hinweg, von nah und fern, aus Amerika, der Schweiz, Holland und auch Südafrika.

Schöne Begegnungen

Ausstaffiert mit Namensschildern, die auch die Landesflaggen zeigten, gab es viele interessante und schöne Begegnungen. Schon nach den ersten Gesprächen lag für Rastederin Gisela Martens „bei so viel netter Verwandtschaft dort“ eins klar auf der Hand: „Meine nächste Reise geht in die USA“. Doch erst einmal wollte sie Anfang der Woche gemeinsam mit den Amerikanern ins Deutsche Auswandererhaus nach Bremerhaven. In der „Eilers-Verwandschaft“ wird das Bewusstsein für die gemeinsamen Wurzeln gepflegt. Und so selten sie auch an einem Ort zusammen kommen kann: hier wird Familie spürbar gelebt.

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