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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bienen blüht neuer Lebensraum

05.08.2016

Wiefelstede Bunte Blühflächen sind nicht nur eine Augenweide für Menschen – sondern vor allem Lebensgrundlage für Bienen und andere bestäubende Insekten wie Hummeln und Schmetterlinge. Für die teilweise vom Aussterben bedrohten Tiere hat der Arbeitskreis zur Schaffung von Lebensräumen für Insekten seit seiner Gründung im Jahr 2008 jedes Jahr etwa 200 Hektar Blühflächen im Landkreis angelegt.

Mehrmals im Jahr trifft sich die Gruppe, um über Maßnahmen zu beraten. Manchmal gibt es auch Fachvorträge. Die Idee für die Blühflächen stammte von einem Imker, kurz darauf sprangen ihm Landwirte, dann immer mehr Orts- und Bürgervereine bei. Dadurch gebe es auch Synergie-Effekte, weil die vielen Teilnehmer ihr Know-how weitergeben und teilen, sagt Dr. Tatjana Hoppe vom Ammerländer Landvolkverband.

Am Mittwoch fuhr der Arbeitskreis durchs Ammerland, um zehn Blühstreifen und -flächen zu besichtigen. An der Eisenstraße in Wiefelstede liegt eine 1,3 Hektar große Fläche, auf der Mitte Mai eine speziell entwickelte Blühmischung mit 23 Arten ausgesät wurde. „Die Mischung sieht auf allen Flächen unterschiedlich aus“, sagt Hoppe.

An der Eisenstraße hält sich der sichtbare „Blüherfolg“ in Grenzen. Das liege auch am Saatpool, der noch im Boden sei. Hirse sei dort zu sehen, der in der ausgesäten Mischung gar nicht vorhanden ist. Eine Fläche an der Kortebrügger Straße blüht dagegen prächtig, viele Sonnenblumen sind an die zwei Meter hoch gewachsen.

Dennoch sei auch die Fläche an der Eisenstraße ein Erfolg. „Es ist wichtig, dass die Gemeinden verfügbare Flächen sinnvoll nutzen“, sagt Ute Aderholz vom Umweltbildungszentrum Ammerland. Das werde dort gemacht – solange, bis die Fläche bebaut wird. „Das Ziel ist die Flächenvernetzung“, betont Aderholz, „je mehr Flächen man hat, desto kürzer ist auch die Verbindung für die Insekten.“ Die größten Flächen sind Landwirtschafts- und Jägerflächen. Aber auch Privatpersonen können sich mit am Netz beteiligen. Entsprechendes Saatgut gibt es bei der Naturschutzgemeinschaft Ammerland sowie Pro Natura.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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