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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bürger fordern: Endlich Kleefelder Straßen sanieren

18.03.2014

Kleefeld Seit Anfang der 1980-er Jahre werden die Kleefelder Bürger immer im Frühjahr zum „Kleefelder Frühschoppen“ eingeladen. Dörfliche Themen werden dann in gemütlicher Runde mit Politikern erörtert. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Staatssekretär Thomas Kossendey (CDU), der auch nach seinem Ausscheiden aus der Bundespolitik diese jährliche Veranstaltung weiter anbietet.

Am Sonntag stand er zusammen mit Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch (parteilos), dem CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani und dem Edewechter CDU-Fraktionsvorsitzenden Jörg Brunßen zahlreichen Kleefeldern Rede und Antwort.

Kritik an Lkw-Verkehr

Ein besonderes Thema war dabei die Straßensituation in der Bauerschaft, die mit „schlimm“ noch freundlich umschrieben ist. Besonders der Ausbau der Schoolstraat wurde heftig diskutiert. So wurde gefragt, warum jenes Teilstück als erstes saniert werden soll, das vergleichsweise noch die wenigsten Schäden aufwies. Kritisiert wurde auch, dass auf der Straßensanierungsliste der Gemeinde die Straßen in Kleefeld seit zwölf Jahren geführt würden, aber offenbar immer nur ganz unten. Denn sie seien in der Prioritätenliste bis heute nicht gestiegen.

Die Kleefelder ärgern sich zudem über die Nutzung ihrer Straßen durch den Schwerlastverkehr. Dort, wo Gewichtsbeschränkungen bis 5 Tonnen vorherrschen, führen Lastwagen, die bis zu 40 Tonnen wögen. Bürgermeisterin Petra Lausch bat darum, in solchen Fällen die Polizei anzurufen. Sie werde aber auch einen Brief an den Oldenburger Polizeipräsidenten schicken mit der Bitte, hier Maßnahmen einzuleiten.

Ein weiteres Thema war der Abbau und Abtransport von Torf. Zwar gebe es wohl ein geändertes Landesraumordnungsprogramm, das allerdings noch nicht in Kraft sei, hieß es. Doch bis dahin sei der Torfabbau nicht untersagt.

Ein wichtiger Punkt war auch die Windenergie. Vier Flächen kämen im Gemeindegebiet in Frage, wobei nur noch jene in Husbäke und Westerscheps-Lohorst in der näheren Auswahl sei. Bei der nächsten Bauausschusssitzung werde dieses Thema weiter behandelt, wobei schon jetzt die Husbäker und auch die Lohorster ihre Bedenken gegenüber Windenergieanlagen angemeldet hätten.

Bessere Busanbindung

MdB Stephan Albani (CDU) informierte über die Breitbandversorgung und die „Straßen der Zukunft“. Diese seien in immer stärkerem Maß gerade für Firmen sehr wichtig. In Berlin sei deshalb ein Internet-Ausschuss gegründet worden, der sich mit diesem Thema befasse und die Arbeit der verschiedenen Ministerien koordiniere. Wichtig ist es Albani, dass gerade die meist vernachlässigten Gebiete im ländlichen Bereich versorgt würden.

Eine positive Mitteilung konnte zum Schluss der gut 90-minütigen Veranstaltung Edewechts CDU-Fraktionsvorsitzender Jörg Brunßen vermelden. Seinen Angaben zufolge werde die Busverbindung Edewecht – Oldenburg ab Anfang Mai besser getaktet. Der Bus von Barßel über Edewecht bis Oldenburg und zurück verkehre von Montag bis Freitag stündlich bis 22 Uhr. Am Wochenende (Sonnabend und Sonntag) fahre der Linienbus von Westerscheps über Edewecht bis Oldenburg ebenfalls bis 22 Uhr, dann aber in einem Zwei-Stunden-Takt. Brunßen hofft, dass möglichst viele Edewechter diese neuen Zeiten annehmen. Für die Ausweitung dieser und zwei weiterer Strecken zahle der Landkreis pro Jahr immerhin 50 000 Euro.

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