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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Millionenspritze für Umsiedlung

07.05.2019

Conneforde /Herrenhausen Rund 5,94 Millionen Euro wird die Firma Stock-Metallverwertung aus Conneforde in die geplante Umsiedlung ins Gewerbegebiet in Herrenhausen investieren. Dort soll ein neuer, größerer Standort des Unternehmens entstehen, das am bisherigen Standort am Riedenweg bekanntlich nicht erweitern kann. Am Montag hatte das Unternehmen Besuch aus Hannover – und der brachte einen Förderbescheid über 1,078 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsministerium mit.

Bedarf für weitere Flächen

„Damit würdigen wir die erfolgreiche Arbeit des Unternehmens“, sagte Dr. Niels Kämpny, Abteilungsleiter Industrie und Maritime Wirtschaft des Ministeriums. Die Stock Metallverwertung habe sich sehr erfolgreich entwickelt und habe nun Bedarf an weiteren Flächen. Dies wolle das Ministerium unterstützen“, sagte Kämpny – und so die Möglichkeit für das Unternehmen schaffen, weiter zu wachsen. Elf neue Dauerarbeitsplätze würden mit der Umsiedlung geschaffen, betonte Kämpny.

Alter Standort bleibt

Stock-Geschäftsführer Christian Dieluweit betonte am Montag, das Unternehmen freue sich bereits auf den neuen Standort – und erklärte, auch der alte Standort am Riedenweg bleibe erhalten. Dort soll seinen Angaben zufolge künftig Elektroschrott verarbeitet werden, zudem könnte der Standort für die Zwischenlagerung ausgedienter Autos dienen, die am neuen Standort zurückgebaut werden sollen. „Auf jeden Fall wird es am Riedenweg deutlich ruhiger werden“, sagte Dieluweit.

Bereits Ende September 2017 hatte der Rat der Gemeinde Wiefelstede die für die Umsiedlung notwendige Bauleitplanung abgeschlossen. Versuche, am alten Standort in Conneforde zu erweitern, hatten sich zuvor auch wegen der zu erwartenden Lärmbelastung als nicht realisierbar erwiesen. Das Unternehmen wollte 2015 seine Betriebsfläche in Conneforde von 1,4 auf 1,9 Hektar erweitern. Dafür war eine Bauleitplanung erforderlich. Und im Rahmen des Verfahrens wurde auch durch eine schalltechnische Untersuchung deutlich, dass zulässige Grenzwerte bei der Lärmbelastung nur durch sehr aufwendige Maßnahmen wie eine vier Meter hohe Lärmschutzwand rund um das gesamte Gelände sowie freiwillige Begrenzungen der Arbeitszeiten im lärmintensiven Betrieb unterschritten werden könnten. Letztlich war diese Planung verworfen worden.

44 000 Quadratmeter

Im Gewerbegebiet in Herrenhausen stehen dem Unternehmen künftig 44 000 Quadratmeter zur Verfügung. Der Bereich ist als eingeschränktes Industriegebiet ausgewiesen, in dem auch Beschränkungen in Sachen Lärm bestehen. Das Unternehmen will über eine entsprechende Genehmigung dort künftig auch mehr als 50 Tonnen „überwachungsbedürftige Materialien“ lagern und behandeln dürfen. Die Genehmigung steht derzeit noch aus, der Antrag soll in Kürze gestellt werden, kündigte Dieluweit am Montag an.  Er geht davon aus,dass mit dem Bau des neuen, zweistöckigen Verwaltungsgebäudes bald begonnen werden kann – und lud deshalb am Montag schon mal zum symbolischen ersten Spatenstich. Sozialgebäude, Lagerhallen für Metalle und metallhaltige Materialien sind ebenso geplant wie die Installation einer Schrottschere. Der neue Standort, der zwei Einfahrten haben wird, soll nach Angaben Dieluweits auch unterteilt werden in einen Privatkundenbereich und einen Bereich für Handwerk und Industrie.

Finanziert wird die Millionenförderung für das Unternehmen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ von Bund und Land.

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