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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Das Ende der Deponie in Grün

11.06.2005

AHRENSDORF AHRENSDORF - Eröffnungen werden gefeiert, aber wer feiert eine Schließung? Die hanseWasser Bremen GmbH wollte ihr „Erfolgsprojekt“, wie Geschäftsführer Dr. Georg Grunwald die Klärschlammdeponie Edewechterdamm bezeichnet, nicht einfach leise beerdigen. Schon deshalb lud er Anwohner sowie Vertreter von Partnerfirmen und des Landkreises zu einer „Schließungsfeier“ auf das Gelände der Deponie ein. Dort erinnerte er gestern an die wechselvolle Geschichte der Deponie, die aufgrund der novellierten Ablagerungsverordnung am 31. Mai geschlossen werden musste. Auch die Zukunft des Geländes und der Klärschlamm-Entsorgung waren Themen auf der Feier.

Die novellierte Ablagerungsverordnung untersagt die Deponierung von unbehandelten organischen Abfällen. Deshalb darf kein Klärschlamm mehr in den Pütten auf dem 138 Hektar großen Gelände eingelagert werden. Dass damit die Angelegenheit für hanseWasser nicht erledigt ist, machte Grunwald klar. HanseWasser wird sich weiter in Ahrensdorf engagieren und die Entwicklung des Geländes, das schon seit langem ein Rückzugsgebiet für Rehwild, Füchse und Vögel ist, zu einem „Refugium für Flora und Fauna begleiten“. In diesem Zusammenhang betonte Grunwald, „dass es wohl kaum eine Deponie gibt, die ein derart natürliches Erscheinungsbild hat“. Von den 3,2 Millionen Kubikmeter Klärschlamm aus Bremen und 50 niedersächsischen Gemeinden, die seit 1971 in Ahrensdorf eingelagert wurden, kamen 275 000 Kubikmeter aus dem Landkreis Cloppenburg. Darauf verwies Rolf Haedke vom Amt für Wasser und Abwasserwirtschaft des Landkreises. Er erinnerte dran, mit welch‘ geringem bürokratischen Aufwand die

Deponie vor mehr als 30 Jahren gegründet werden konnte. Rainer Könemann von hanseWasser wagte einen Blick in die Zukunft. Das Verbrennen und die Verwendung in der Landwirtschaft seien künftig die zwei Säulen der Klärschlamm-Entsorgung.

Steffen Szepanski
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2810

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