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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

NEUJAHRSEMPFANG DGB-B: „Das soziales Klima hat sich deutlich verschlechtert“

12.01.2008

HELLE Zum 2. Male hatte der Kreisverband Ammerland des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Dazu begrüßte Vorsitzende Meike Quade Betriebsräte sowie Vertreter von Parteien und Kommunen im Heller „Gesundbrunnen". Das große Interesse an der ersten Veranstaltung 2007 habe den Kreisverband zur Neuauflage ermuntert, betonte die Kreisvorsitzende. Erneut habe man Ammerländer Betriebsräte zu diesem Treffen eingeladen.

In ihrer Ansprache wies Quade darauf hin, dass der Ammerländer Kreisverband erst 2003 gegründet werden. Wünschenswert sei es, dass sich insbesondere Jugendliche stärker gewerkschaftlich engagieren. Erfreulich sei, dass der Anteil der organisierten Jugendlichen im Ammerland über dem Bundesdurchschnitt liege. Grundsätzlich positiv wertete Quade, dass mehr Menschen als in der Vergangenheit im Ammerland einen Job hätten. Viele dieser Tätigkeiten bewegten sich im 400-Euro-Bereich und seien nicht steuer- und sozialversicherungspflichtig. Notwendig wäre es, mehr sozialversicherungspflichtige Jobs zu schaffen.

Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs stand das Thema „Prekäre Beschäftigungen im Ammerland und umzu". Dazu äußerte sich der Geschäftsführer im Bezirksverband, Gero Lüers (Oldenburg), zugleich stellvertretender Regionalleiter der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. „Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke", so Lüers, „muss ich feststellen, dass das soziale Klima sich deutlich verschlechtert hat.“ Geltendes Recht und somit auch Tarifverträge würden öfters von der Arbeitergeberseite gebrochen, getroffene Mindestlohnregelungen nicht eingehalten. Beschämend sei es, so Lüers, dass sich Auftraggeber der Öffentlichen Hand mit Zusicherungen zufrieden gäben, die dann doch nicht eingehalten würden. Lüers schlug vor, dass die Gewerkschaften noch aktiver werden müssten, um dazu beizutragen, die bestehenden Probleme zu lösen. Zudem gelte, sprachliche Hürden zu überwinden, um verstärkt auch ausländische Mitarbeiter anzusprechen.

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