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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Den Wikingeralltag im Wald erleben

03.08.2005

JEDDELOH JEDDELOH - „Ab ins Thing!“lautete der Befehl von Stammeshäuptling Ekkehard Weber. Dass das „Thing“ der Gerichtshof der Wikinger war, schien für die rund 25 Kinder, die am Jeddeloher Wikingerdorf teilnahmen, selbstverständlich zu sein. Die 8- bis 11-Jährigen liefen begeistert zum Gerichtsrondell im Wald von Enno Jeddeloh. Mit großem Interesse verfolgten sie, wie über die beiden Sippenhäuptlinge gerichtet wurde, die sich über ihre Ernte gestritten hatten. Als Stammeshäuptling (und Jugendpfleger) Ekkehard Weber als „weisester Mann“ des Dorfes entschied, dass ein Zweikampf ausgetragen werden müsse, fand das rege Zustimmung unter den kleinen Wikingern und Arabern.

Bis auf die Streitereien zwischen den Häuptlingen und den Überfällen der Araber, die mit den Wikingern Handel trieben, ging das Leben im Dorf friedlich von statten. „Es macht viel Spaß“, sagte der 9-jährige Dominic Grafe und sprach damit vielen anderen Kindern aus der Seele. Stockbrot backen, Wikingerhelme fertigen, Münzen prägen, Schmuck gestalten und Bogenschießen gehörten u.a. zum bunten Lagerprogramm.

Was wären Wikinger ohne Boote? Eine schwimmende Eigenkreation im Wikingerstil, die Ekkehard Weber zusammen mit Dorfschmied Jan-Dirk Jacobs gebaut hatte, kam auf einem kleinen Teich im Wald zum Einsatz.

Rund ein Jahr hat die Vorbereitungsphase für das Wikingerdorf im Jeddelohschen Wald gedauert. „Ein Dutzend Bücher wurden gewälzt, um vielfältige Informationen über das Leben der Wikinger und über ihre Zeit zu erfahren“, beschrieb Petra Möhring vom Organisationsteam und Mutter „begeisterter Nordländer“. Mit Unterstützung der Jugendpflege und einer ortsansässigen Firma wurde das Projekt „Wikingerdorf“ auf die Beine gestellt

Veranstaltet wird es bis zum morgigen Donnerstag täglich im Wald der Familie Jeddeloh, die schon seit fünf Jahren ihre „grüne Oase“ für Ferienpassprojekte zur Verfügung stellt. „Der Gedanke, ein Wikingerdorf zu veranstalten, kam uns vergangenes Jahr, als ein Vater im Gallierdorf einen Helm trug, der einem Wikingerhelm glich“, erzählte Petra Möhring.

Auch 2006 soll es wieder ein „Waldprojekt“ geben. Ob „Robin Hood“ oder „Highlander“ das Vorbild sein wird, ist noch nicht entschieden.

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