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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Der richtige Ton macht die Musik

08.06.2012

BAD ZWISCHENAHN Wie verhalte ich mich Kunden gegenüber, wie Vorgesetzten und Mitarbeitern? Welche Kleidung ist in meinem Beruf angemessen, was geht auf gar keinen Fall? Ein Business-Knigge-Seminar sollte Auszubildenden der Rügenwalder Mühle Antworten auf diese und viele andere Fragen geben.

„Die jungen Frauen und Männer sollen hier für ihr späteres Berufsleben lernen“, sagt Personalleiter Uwe Hett. „Viele haben das Rüstzeug schon aus dem Elternhaus mitgebracht. Ich bin mir aber sicher, dass sie hier noch eine ganze Menge lernen können.“

Warum das Seminar für die Auszubildende der Firma und drei künftige Lehrlinge von der Krankenkasse AOK angeboten wurde, erklärt deren Handwerksbeauftragte Martina Bernasko so: „Es gibt neben körperlichen auch andere Dinge, die die Gesundheit betreffen. Denken Sie nur an Stress und Burn Out. Die jungen Leute kommen neu in den Job und kriegen Stress. Die haben von Hierarchien im Betrieb keine Ahnung und kommen vielleicht das erste Mal in ihrem Leben mit Kunden in Kontakt. Wenn ich weiß, wie ich reagieren muss und selbstsicher bin, baut das Stress ab.“

Neben Chefs und Kunden bedürfe es aber zum Beispiel auch des respektvollen Umgangs mit Kollegen. Bernasko: „Zu viel Eigeninitiative kann auch schaden.“ Etwa wenn Auszubildende sich in der Finanzbuchhaltung selbst bedienen und die ganze Ordnung durcheinander bringen. Hinzu kämen Benimm-Regeln, die von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein könnten.

Wie man effektiv im Team arbeitet, konnten die Teilnehmer des Knigge-Seminars dann auch praktisch einstudieren: bei der „Magig-Stick-Übung“. Dabei galt es, einen auf den Fingern balancierten Zollstock möglichst schnell auf dem Boden abzulegen. Das funktioniert nur, wenn einer im Team das Kommando übernimmt. Gehört wird auf ihn aber nur, wenn er das auch respektvoll macht.

Ein großes Thema sei auch die Kleiderordnung, so Bernasko. „Schulterfrei bei den Damen geht ebenso wenig, wie Trainingsjacken oder zerrissene Jeans.“ Schließlich könne jeder Azubi ja mal überraschend am Empfang eingesetzt werden. Und nicht zuletzt könne gutes Benehmen auch privat nicht schaden, so Bernasko: „Ein ,Hallo Mama, hättest du mal ein wenig Zeit‘ kommt besser und führt sicher eher zum Erfolg als ,Ey Mama, du musst mich mal wo hin fahren‘.“

„Man lernt auf jeden Fall etwas dazu“, meint Nevzet Akan. Der 24-Jährige lernt bei Rügenwalder den Beruf des Fleischers. „Da haben wir auch mit Lieferanten zu tun. Diese zu Siezen ist selbstverständlich“ Nicole Baumeister (22) war die Wichtigkeit der Körpersprache im direkten Kontakt nicht so klar: „Das kommt vor Sprache und Inhalt.“

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Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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