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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Deutlich mehr Platz für mobile Urlauber

13.11.2014

Bad Zwischenahn Viele Jahre ist diskutiert worden, Dienstagabend hat der Straßen- und Verkehrsausschuss den Weg frei gemacht: Einstimmig votierten die Kommunalpolitiker für die vorgelegte Planung zur Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes am Badepark. Die endgültige Entscheidung fällt im Verwaltungsausschuss, der auch über den Pachtvertrag für das zusätzliche Grundstück entscheiden muss.

Der gemeindeeigene Platz war für den ständig wachsenden Bedarf an mobil Reisenden längst zu klein geworden, sowohl was die Anzahl als auch die Größe der Stellplätze angeht. Auch fehlten zeitgemäße Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Die Planungen für den Bau einer Bootshalle auf dem angrenzenden Gelände ermöglicht nun eine Erweiterung.

Im Ausschuss stellte Stefan Klockgether (Ingenieurbüro Heinzelmann, Wiefelstede) die Erweiterung von jetzt 35 auf künftig 50 Stellplätze vor. Diese sollen überwiegend jeweils 50 Quadratmeter groß sein. Einige kleinere Stellplätze werden erhalten bleiben. Die Abrechnung erfolgt durch eine Schranke samt Kassenautomat. Unmittelbar hinter der Einfahrt soll eine moderne Ver- und Entsorgungseinrichtung entstehen. Auch Platz für eine Dusch- und WC-Anlage bleibt noch, diese (Kosten rund 50 000 Euro) sind aber noch nicht Bestandteil der Planung. Auch eine Nutzung der Sanitäranlagen im Badepark oder eine Neuanlage in diesem Bereich sind für Verwaltung und Politik denkbar.

Nicht nur SPD-Ratsherr Karl-Heinz Hinrichs überzeugte das Konzept durch „eine Kapazitäts- und Qualitätserweiterung“. Auch Stefan Pfeiffer (CDU) lobte die „gelungene Planung am ortsnahen Standort“.

Refinanziert werden soll die rund 350 000 Euro teure Erweiterung durch die Erlöse. Der Fachausschuss empfahl dem Aufsichtsrat der Bad Zwischenahn Touristik, die den Platz auch künftig betreibt, eine Anpassung der Preise. Derzeit betragen die Stellplatzgebühren 8,50 Euro pro Tag (inklusive 4 Euro Kurtaxe). Gerade auch im Vergleich mit anderen Kommunen sei „noch Luft nach oben“, so Fachbereichsleiter Carsten Meyer. Derzeit werden pro Jahr rund 50 000 Euro eingenommen. Durch mehr Stellplätze und weniger Ausfälle durch Nutzer, die den offenen Platz ohne zu zahlen verlassen, soll die Einnahmesituation verbessert werden.

Damit ist auch der jahrelangen Kampf von Egon Oetjen von Erfolg gekrönt. Ein wenig gedulden müssen sich der UWG-Ratsherr und die Wohnmobilisten allerdings noch: Mit dem Bau soll im Herbst nächsten Jahres begonnen werden – nach der Urlaubssaison 2015.

Markus Minten
Redaktionsleitung Brake
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2301

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