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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Dicht ran ans „Schweinchen“

24.05.2013

Edewecht Friedrich und Sieglinde Janßen sind ein geselliges Ehepaar. Auch Rudolf Hinrichs ist gern mit Menschen zusammen. Die drei verbindet eine große Leidenschaft – das Boulespiel. Und diese Leidenschaft möchten sie von nun an mit anderen teilen.

„Jeden Freitagnachmittag ab 17 Uhr wollen wir uns auf dem Bouleplatz am Edewechter Rathaus treffen“, erzählt Janßen. Der Unruheständler, der 1998 aus dem Rheinland ins Ammerland kam, ist voller Hoffnung. „Wenn uns Leute hier spielen sehen, dann schließen sie sich uns bestimmt an.“ Er denkt beispielsweise an Spaziergänger oder Menschen, die in der Nachbarschaft ihre Einkäufe erledigen.

Friedrich Janßen steht auf der Sand-Kies-Fläche am Rande des neuen Marktplatzes. Er hält eine silberne Kugel in seiner Hand. Seine Frau und sein Freund stehen daneben. Alle drei blicken auf einen kleinen hölzernen Ball, das sogenannte Schweinchen. Janßen holt ein wenig aus, wirft die Silberkugel. Die landet, wo sie landen soll – ganz dicht neben dem Schweinchen.

Bereits in seiner alten Heimat spielte Friedrich Janßen Boule. Rudolf Hinrichs fand Gefallen daran, als er als Bundeswehrsoldat Mitte der 80er Jahre im französischen Brest stationiert war. Pétanque nennt man dort das Spiel.

„Bei uns kann jeder mit­machen. Wir wollen das ganz zwanglos halten. Wir sind kein Verein. Wer Lust hat, der kommt eben“, sagt Sieglinde Janßen. „Es gibt bestimmt genug Edewechter, die alleine zu Hause auf dem Sofa sitzen, die etwas unternehmen wollen, aber nicht so recht wissen, was es sein soll“, ergänzt Rudolf Hinrichs.

Nach Auffassung des Trios sollte es Boule sein. „Man ist an der frischen Luft, tut etwas für sich. Außerdem kann man einen kleinen Klönschnack halten“, beschreibt Sieglinde Janßen die Vorteile. Und was ist mit dem sportlichen Ehrgeiz? „Der kommt ganz von allein“, weiß ihr Mann.

An diesem Freitagnachmittag ab 17 Uhr sollen die Kugeln zum ersten Mal „fliegen“ und rollen. Auch Boule-Unerfahrene sind den Initiatoren herzlich willkommen. „Die Regeln erklären wir schon“, verspricht Friedrich Janßen. Außerdem seien diese gar nicht kompliziert.

Letztlich geht es darum, dem Schweinchen ganz nahe zu kommen.

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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