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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Weihnachtszeit: Die Bescheidenheit Christi zeigen

24.12.2010

BAD ZWISCHENAHN „Der Brauch, eine Krippe aufzustellen, geht eigentlich auf den heiliggesprochenen Kaufmann Franz von Assisi zurück“, erzählt Christian Wöbcken. Der Pastor der St.-Johannes-Gemeinde steht im imposanten Gewölbe der gleichnamigen, 850 Jahre alten Kirche unweit des Bad Zwischenahner Meeres und blickt auf die Figuren in der linken Ecke hinter dem Altar.

Krippe sehr reduziert

Zunächst mag die Schlichtheit des dargestellten Schauspiels der Geburt Christi überraschen. „Unsere Krippe ist bewusst auf das Wesentliche reduziert. Die eigentliche Idee der Krippe ist die, zu zeigen, in welch eine Armut und Bescheidenheit Jesus geboren wurde. Auch ist im Evangelium von einer Krippe die Rede, nicht aber von einem Stall, Ochsen oder Eseln“, erklärt Wöbcken und blickt in Richtung handgefertigte Krippe.

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Dort legen Küsterin Sigrid Seibel und die Friedhofsmitarbeiter Axel Landwehr und Dieter Bruns gerade letzte Hand an die Krippe, rücken sie in die rechte Position und sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung, wie jedes Jahr. „Eine Zeitschaltuhr fehlt noch“, findet Sigrid Seibel.

Vor 35 Jahren gestiftet

„Der Kopf des Jesus-Kindes erinnert mich immer ein wenig an Ringo Starr“, scherzt Wöbcken mit seinen Helfern. Die Krippe sei vor rund 35 Jahren von dem Zwischenahner Gymnasiallehrer und Künstler Karl Baake gestiftet worden. Eine weitere Krippe aus der Hand des in der Gemeinde sehr engagierten Mannes steht in Dreibergen. Auch die Taufschale der Kirche stammt von ihm.

Es finden sich weitere Darstellungen der Krippenszene in der Kirche. Am rund vier Meter hohen Fresko des prächtigen Flügelaltares. Oder an der kunstvoll geschnitzten, barocken Kanzel, gegenüber der mächtigen Empore.

Draußen im Gewölbe des vor der Kirche stehenden Glockenturms findet sich eine weitere Krippe. Diese ist in reichlich Stroh gebettet – aus gutem Grund: „Als es im vergangenen Jahr zur Weihnachtszeit heftig stürmte, verlor die Josef-Figur ihren Kopf“, erzählt Klaus Wolf vom Gewerbeverein, in dessen Besitz die Krippe ist. „Robert Bahlke, der Marktmeister des Weihnachtsmarktes, hat dafür gesorgt, das alles wieder in Ordnung gebracht wurde.“

Idealer Platz am Glockenturm

Der Platz unterhalb des Glockenturms sei ideal, seit vier Jahren steht die Krippe zur Weihnachtszeit dort. Man hoffe darauf, dass sich die Besucher des Marktes an der illuminierten Geburtsszene Christi erfreuen werden.

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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