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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Kaninchenzucht: Drei Gründer sind auch heute noch dabei

24.03.2015

Metjendorf /Heidkamp „Es wird immer schwieriger, Kaninchen für die Zucht zu halten“, weiß Siegfried Wittmann. Der 83-jährige Heidkamper spricht von den immer beengteren Siedlungen, die es Kaninchenzüchtern heute fast unmöglich machen, die mindestens 20 Tiere, die dazu eben nötig sind, zu halten. Wittmann züchtet schon seit 61 Jahren Kaninchen. Er war der allererste Vorsitzende des am 19. März 1965 gegründeten Rasse-Kaninchenzuchtvereins „I 38“ Metjendorf-Heidkamp und ist auch heute noch aktiv im einzigen Kaninchenzuchtverein der Gemeinde dabei. Der Verein feiert am kommenden Sonnabend, 28. März, sein 50-jähriges Bestehen.

Drei Gründungsmitglieder gehören dem Verein heute noch an. Neben Wittmann sind das Günter Reimers (83) und Hans Gramberg (90). Und so wie Siegfried Wittmann 28 Jahre lang Vorsitzender des Vereins war, so führte Günter Reimers 28 Jahre lang die Vereinskasse. Züchten allerdings – das macht Reimers schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Erreicht hat er als Aktiver eigentlich alles, was man erreichen kann. Er war einmal Bundesmeister, zweimal hat er Bundessieger gestellt. „Viel mehr geht eigentlich nicht“, sagt auch Heinz Schütte, der den Verein bereits zum zweiten Mal führt. Auch Siegfried Wittmann hat einmal einen Bundessieger gestellt. Er, Reimers und Hans Gramberg sind Ehrenmitglieder des Vereins.

Wittmann war 33, als er mit sechs Gleichgesinnten „I 38“ am 19. März 1965 mit gründete und gleich den Vorsitz übernahm. Gründungsversammlung war im „Schützenhof“ – jener Gaststätte, die 1981 geschlossen und zum „Ede Wolf“ wurde und so auch für die Züchter nicht mehr zur Verfügung stand. Heute steht dort der NP-Markt. „Im Schützenhof wurde auch ausgestellt, im ersten Jahr noch ohne Wertung, weil wir noch gar nicht genug Kaninchen hatten“, wie sich Siegfried Wittmann erinnert. Als der Schützenhof geschlossen wurde, stellte der Verein zunächst zweimal im Zelt bei Köhncke aus. Dann wechselte die Ausstellung in die kleine Turnhalle der Grundschule, wo die Züchter bis heute ausstellen. In der Grundschule finden seitdem auch die Vereinstreffen statt.

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Siegfried Wittmann war aus Oberhausen gekommen, wo er bereits seit 1954 Kaninchen züchtete. Am 1. Januar 1957 trat er „I 13“ in Oldenburg bei, wo er auch heute noch ebenfalls Mitglied ist. Von Beginn an züchtete er bei „I 38“ weiße Neuseeländer, denen er bis heute treu ist. Dass sein Kollege Günter Reimers nicht mehr mitmacht, findet Siegfried Wittmann bedauerlich: „Er war ein exzellenter Züchter“, lobt Wittmann seinen Freund.

Von den 30 Mitgliedern, die der Verein heute hat, sind nur noch sechs aktive Züchter, berichtet Heinz Schütte. Lediglich Wittmann, Schütte selbst und Sohn Uwe sowie Guido Alwon, Heiko Würdemann und Dieter Reich gehen ihrem Hobby noch aktiv nach. Immerhin: Der Verein hat auch sieben Kinder und Jugendliche in den eigenen Reihen.

Am kommenden Sonnabend soll das 50-jährige Bestehen ab 11 Uhr bei Köhncke in Metjendorf gefeiert werden. Als Gäste werden Landesverbandsvorsitzender Johann Vrieling, Kreisverbandsvorsitzender Rolf Frerichs, Bürgermeister Jörg Pieper, Pastor Jann Weinrich sowie Vertreter der örtlichen Vereine erwartet. Bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie nachmittäglicher Unterhaltung wollen sich die Züchter an ein halbes Jahrhundert im Verein erinnern. Die Jubiläums-Ortsschau wird am letzten Oktoberwochenende in der kleinen Turnhalle stattfinden. Dabei wird auch wieder Kaninhop gezeigt, kündigt Heinz Schütte an.

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