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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Dreschfest mit den „Smeerjungs“

17.10.2009

WITTENBERGE Bräuche zu pflegen ist eine Aufgabe, der sich der Heimatverein „Vergnögde Goodheit“ Westerscheps verschrieben hat. Dazu zählen auch Dreschtage, wie es sie früher auf den Höfen gab. Zu einem solchen haben die Mitglieder der Maschinengruppe des Heimatvereins für diesen Sonnabend, 17. Oktober, eingeladen. Um 15 Uhr beginnt das Dreschfest auf dem „Wurnbarg“ in Wittenberge. Im Mittelpunkt steht dabei eine eigens restaurierte Dreschmaschine.

Seit Mai vergangenen Jahres gibt es im Heimatverein eine Gruppe von Mitgliedern, die sich um vereinseigene alte Maschine kümmert. Zu den ersten Aufgaben der Gruppe zählte es, eine über 60 Jahre alte Dreschmaschine wieder in Schuss zu bringen, die viele Jahre unbeachtet in der Brauchtumsscheune gestanden hatte. Das Sanieren erforderte nicht nur Wissen und Geschick, auch einige Einzelteile mussten nachgebaut werden. Das alles erledigten die zurzeit sechs „Smeerjungs“, wie Frank Jeske, Jens Ammermann, Dirk Koopmann, Sven Ammermann Gerold Deeken und Tim Deeken im Verein liebevoll genannt werden, mit Bravour. Bereits im Sommer konnte sich dieGruppe beim Mähen des Getreides davon überzeugen, dass sich ihre Arbeit gelohnt hatte.

Diesen Sonnabend können Interessierte und Liebhaber alter Gerätschaften die Dreschmaschine ab 15 Uhr auf dem „Wurnbarg“ begutachten. Angetrieben mit einem Flachriemen, der mit einem Trecker verbunden ist, wird Getreide, das im Sommer gemäht wurde, auf dem Gelände vor der Brauchtumsscheune gedroschen.

Dem alten Brauch entsprechend wird an diesem Nachmittag neben Kuchen, Kaffee und Tee auch frisches Brot angeboten. Und auch der Schluck wird bei dieser staubigen Angelegenheit nicht fehlen – damals wurde der Staub damit heruntergespült. Sollte der Dreschtag diesen Sonnabend bei der Bevölkerung gut ankommen, soll er nächstes Jahr erneut angeboten werden.

Die „Smeerjungs“ des Heimatvereins werden sich jetzt jedoch nicht ausruhen, sondern haben sich schon neue Ziele gesetzt. So soll im nächsten Jahr – bis zum Frühjahr macht die Gruppe Pause – eine weitere kleine Dreschmaschine funktionstüchtig gemacht werden. Diese ist mit einem Göpel – einem Drehkreuz, das von einem Pferd angetrieben werden kann – ausgestattet. Das sanierte Gerät soll zum Ernteumzug präsentiert werden.

Jetzt aber freuen sich die sechs Maschinisten einmal auf ihren Dreschtag. Wer sich der Gruppe anschließen möchte, , kann sich gern bei Gerold Deeken unter 04405/5212 melden.

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