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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

380 Kv-Leitung: Erdkabel durch Edewecht „kleineres Übel“

17.08.2017

Edewecht Dass eine 380 kV-Stromleitung durch die Gemeinde Edewecht gebaut werden muss, steht fest. Doch wo wird diese konkret entstehen? Wird ein Erdkabel verlegt oder eine Freileitung mit Strommasten errichtet? Die Planungen des Netzbetreibers Tennet wurden im Bauausschuss der Gemeinde vorgestellt.

„Es gibt in Edewecht zwei mögliche Korridore, die geprüft wurden: Der eine verläuft über Wittenberge und Lohhorst im Westen, der andere über Kleefeld, Jeddeloh I und Klein Scharrel im Osten“, erklärt Reiner Knorr, bei der Gemeinde Edewecht für die Bauleitplanung verantwortlich. Die Korridore, innerhalb derer die Stromleitungen verlegt werden sollen, sind zunächst einen Kilometer breit.

Von der Gemeinde und vom Netzbetreiber Tennet wird die Ost-Trasse favorisiert: „Dieser Bereich verläuft gradliniger, wodurch weniger Kabel verlegt werden müsste. Zudem ist der Bereich der möglichen Westtrasse bislang von einer Freileitung noch vollkommen unbelastet, während im Osten bereits eine Stromleitung besteht“, so Knorr . Gemeint ist die 220 kV-Leitung in Friedrichsfehn. Diese werde nicht mehr benötigt, wenn die neue Stromtrasse fertig sei und könne dann abgebaut werden.

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Wenn das Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg Grünes Licht für die Osttrasse gibt, wird ermittelt, wo die Stromleitung in dem einen Kilometer breiten Korridor genau verlaufen kann. Dieser Schritt könne laut Knorr Ende 2018 erfolgen. Die Anwohner können auch danach Stellung nehmen.

Besonders ist, dass nach derzeitigem Stand in Edewecht jedoch keine Freileitung, sondern ein Erdkabel verlegt wird. In den betroffenen Bauerschaften könnte lediglich in Kleefeld eine Freileitung entstehen. Da aber bereits in Engelsmeer (Bad Zwischenahn) ein Kabel verlegt werden müsse, werde es wohl auch durch Kleefeld geführt. „Und weiter bis unter den Küstenkanal werden nach jetziger Planung Erdkabel verlegt“, bestätigt Knorr.

Dieses wird von Anwohnern und Ratsmitgliedern als „kleineres Übel“ angesehen, da das Bild der Landschaft nicht durch Strommasten verändert würde. „In Abständen von 500 Metern würden Schächte installiert, damit die Leitungen gewartet werden können“, erklärt Knorr. Einige Anwohner zeigten sich dennoch besorgt und fragten sich, ob ihre Häuser durch die Bewegung in dem moorigen Boden in Gefahr seien. Immerhin werde in einem 45 Meter breiten Bereich der Boden zunächst ausgebaggert. Konkrete Antworten darauf gibt es noch nicht, da ja noch nicht feststeht, wo das Kabel genau langläuft. „Es wird weiterhin Informationsveranstaltungen geben“, verspricht Knorr.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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