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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bauen ja – aber ortsbildprägend

16.08.2018

Edewecht Wie sollen Häuser an der Hauptstraße in Edewecht aussehen – und wie nicht? Um eine Grundlage für weitere Maßnahmen zu schaffen, hatte der Verwaltungsausschuss bereits im Dezember 2017 beschlossen, zum Einstieg in die Erarbeitung einer Ortsgestaltungssatzung für Edewecht eine Ortsbildanalyse durchzuführen. Die Ergebnisse stellte am Dienstagabend im Bauausschuss Diedrich Janssen vom Planungsbüro NWP aus Oldenburg vor.

Das Büro hatte sich detailliert mit der Bebauung an der Ortsdurchfahrt beschäftigt. Es gebe eine große, bauliche Vielfalt erklärte Janssen den Ratsmitgliedern. Neben Putzbauten und historischen Gebäuden mit landwirtschaftlichem Bezug gibt es Gebäude aus markanten roten Ziegeln. Neubauten hätten oftmals die Bauweise angenommen.

Es gebe an der Ortsdurchfahrt Edewecht durchaus bauliche Qualitätsmerkmale, durch die es sich lohnt, sich mit der Gestaltungssatzung zu befassen, so Janssen.

Der Bauausschuss empfahl am Dienstag einstimmig, eine Baugestaltungssatzung auf den Weg zu bringen. Ziel der nun zu erarbeitenden Satzung ist, dass die Gemeinde künftig auf Planung und Gestaltung von Neubauten Einfluss nehmen kann – zunächst nur an der Hauptstraße in Edewecht. Aber auch in künftigen Baugebieten könnte die Satzung später greifen. Ratsherr Knut Bekaan (SPD) betonte, ein solcher Schritt sei sehr richtig und wichtig. Jedoch drängt die Zeit: Bald werde es weiter neue Gebäude an der Hauptstraße geben. Durch eine Satzung würden aber auch Rechte und Wünsche von Bauherren eingeschränkt. Je nach Beratungsstand könne man alsbald den nächsten Schritt gehen, so Diedrich Janssen.

Die CDU Fraktion hatte im Frühjahr 2017 den Prozess mit einem Antrag angeschoben. Jörg Brunßen (CDU) regte an, sich mit der gesamten Linie zu befassen – also unter anderem auch mit der Ortsdurchfahrt Osterscheps oder Jeddeloh I und II. Theodor Vehndel (SPD) warf allerdings ein, jetzt schnell am Kleinen anzusetzen und erst später zu erweitern. Dem stimmte dann Ratsmitglied Christian Eiskamp (CDU) zu: „Wir müssen in die Hufe kommen und das große Projekt umsetzen. Wir verplempern Zeit.“ Das Ganze solle man wirklich mal anschieben.

Tonia Hysky
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
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