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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Von wegen komische Vögel

12.10.2019

Edewecht /Bad Zwischenahn „Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn. Ich hätt’ nicht viel zu tun – ich legte jeden Tag ein Ei und sonntags auch mal zwei.“ Der Klassiker der Comedian Harmonists ist vielen Menschen bekannt. Auch Arno Meyer und Uwe Boelsen vom Geflügelzuchtverein Edewecht stimmen sofort mit ein und müssen lachen. Doch dann wird der Expertenmodus wieder eingelegt: „Ein Huhn braucht mindestens 25 Stunden, um ein Ei zu produzieren. Das kann sich ja jeder selbst ausrechnen, dass es unterm Strich nicht jeden Tag ein Ei legen kann“, erklärt Arno Meyer, ehemaliger Vorsitzender, fachmännisch.

Boelsen und Meyer waren in den vergangen Wochen fleißig und freuen sich jetzt auf die Ammerländer Geflügelschau. Die wird am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Oktober in Jeddeloh I im alten Bullenstall an der Wischenstraße zwischen 10 und 17 Uhr ausgerichtet. Doch vorher steht noch einiges im Terminkalender. „Montag und Dienstag wird in der Regel aufgebaut. Mittwoch kommen die Tiere und am Donnerstagmorgen wird es ernst“, beschreibt Uwe
Boelsen den Ablauf. „Ernst“ wird es, weil dann die Preisrichter eintreffen und jedes einzelne Tier bewerten. Wenn die Punkte zusammengerechnet sind, wird erstmals auch der „Meisterverein des Ammerlands“ gekürt. Denn teilnehmen werden neben den Edewechtern auch Züchter aus Bad Zwischenahn, Rastede, Westerstede und Apen.

Insgesamt 400 Tiere

Insgesamt 35 Senior-Züchter und acht Jugendliche werden ihre rund 400 Tiere präsentieren. „Wir hatten schon mal mehr Nachwuchs. Aber wir sind trotzdem zufrieden“, resümiert Boelsen.

Gezeigt werden neben den auch der Allgemeinheit bekannten Laufenten oder Ramelsloher Hühnern vor allem spezielle Rassen wie Sichelpfeifgänse, schwedische Blumenhühner oder Lavender Araucana – Hühner, die grüne Eier legen.

Auch ein Geflügel-Bingo als Attraktion haben sich die Geflügelzüchter überlegt. „Das ist eine Voliere mit neun Feldern und die Besucher können darauf setzen, auf welches die Taube ihre Hinterlassenschaft macht.“ Der Sieger erhält eine Mettwurst. Eier-Gewicht schätzen und eine Eier-Schau runden das Programm ab.

Eine Familiensache

Dass die gefiederten Tiere den beiden Vereinsmitgliedern am Herzen liegen, ist sozusagen Tradition. Bei Familie Meyer gab es schon immer Geflügel am Haus und auch bei den Boelsens aus Bad Zwischenahn haben schon die Eltern Tauben gezüchtet. „Mein Papa ist bis heute der Futtermeister“, sagt Uwe Boelsen, hockt sich in die Voliere und hebt eine junge Kingtaube auf den Arm. „Das ist eine ursprünglich in Amerika gezüchtete Rasse; damals waren die Tiere aber größer und schwerer, dienten auch als Fleischlieferant.“

Und auch Meyer hält bei sich Zuhause in Ohrwege auf rund einem Hektar Land ganz verschiedene Hühnerrassen, außerdem Gänse und Enten. „Es ist ein tolles Hobby“, da sind sich beide einig. Meyer fügt hinzu: „Es ist was Sinnvolles. Wir Züchter sorgen dafür, dass einige dieser Rassen nicht aussterben. Und mit Tieren zusammensein, das macht mir bis heute unheimlichen Spaß.“

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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