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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Immobilien: Mehr Wohnraum in vielen Dörfern

20.01.2018

Edewecht Wie hat sich in den vergangenen fünf Jahren der Wohnungsbau in der Gemeinde entwickelt, wie sah es bei kleiner werdenden Haushalten und einem hohen Bedarf an kleinerem (bezahlbaren) Wohnraum, dabei insbesondere mit neuen Wohnungen in Doppel- und Mehrfamilienhäusern aus? Wo gibt es in Zukunft in der Gemeinde weitere Baumöglichkeiten?

Mit diesen Fragen hatte sich auf Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion die Edewechter Verwaltung beschäftigt, die im Bauausschuss über die Ergebnisse informiere.

Zugrunde gelegt wurde bei der Untersuchung auch das Städtebauliche Entwicklungskonzept. Dieses beinhaltet, dass vor allem die Siedlungsentwicklung in den Hauptorten gefördert werden soll (45 Prozent Edewecht, 25 Prozent Friedrichsfehn und 30 Prozent übrige Dörfer).

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Ergebnis überrascht

„Für uns war es überraschend, dass seit 2012 in der gesamten Gemeinde rund 850 neue Wohnungen entstanden, im Bau oder bis 2019 geplant sind. Dazu gehören 322 Einfamilienhäuser, 456 Wohnungen in Doppel- oder Mehrfamilienhäusern sowie 79 Wohnungen, die durch die Erweiterung bestehender Gebäude entstanden“, erläutert Rolf Torkel, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin. „Mit einer so hohen Zahl haben wir, auch wenn viel gebaut wird, nicht gerechnet.“ 2012 (1. Januar) gab es laut Statistischem Landesamt 9090 Wohnungen in Edewecht, am 1. Januar 2017 wurden 9772 registriert, weitere kamen im Lauf des Jahres dazu.

Kräftig gebaut wurde im Hauptort Edewecht: 72 Wohnungen (als Einfamilienhäuser) und 127 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern seien entstanden, erläutert Gemeindemitarbeiter Reiner Knorr. 70 weitere Wohnungen in Mehrfamilienhäusern seien derzeit im Bau; 42 Wohnungen (Mehrfamilienhäuser) geplant.

64 Einfamilienhäuser wurden in Friedrichsfehn gebaut, 33 weitere seien geplant. 62 Wohnungen kamen in Mehrfamilienhäusern dazu, 17 weitere werden gebaut, 36 sind in der Planung.

Wenig Zuwächse in Dörfern

Vergleichsweise gering war die Bautätigkeit in den anderen Dörfern. So entstanden in Portsloge 10 Wohnungen in Einfamilienhäusern, zwei in Mehrfamilienhäusern, weiteres ist derzeit nicht geplant. In Osterscheps, wo man über ein Baugebiet an der Ortsdurchfahrt neben der Schule streitet, hat es seit 2012 keine Zuwächse gegeben. Das gilt auch für Jeddeloh I, Husbäke und Klein Scharrel.

In Süddorf kamen ebenso wie in Wildenloh 16 neue Wohnungen dazu, 12 Wohnungen entstanden in Jeddeloh II. Sonderrollen spielen Kleefeld, Westerscheps und Wittenberge; diese Dörfer hätten nicht die Aufgabe, Wohnraum in größeren Umfang bereit zu stellen, hieß es.

Knoorr verwies darauf, dass die Zahlen ungefähre Werte seien. Anhand der Bauanträge bzw. Baugenehmigungen habe man die Zahlen ermittelt, so Knorr, der jedoch darauf hinwies, dass eine Baugenehmigung für drei Jahre gültig sei und mehrfach verlängert werden könne, so dass die Zahlen nicht genau seien.

Blick in die Zukunft

Betrachtet wurde auch, wie die Dörfer bis 2030 wachsen könnten. Grundlage dafür bilden Erweiterungsflächen, die das Städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gemeinde ausweist. Diese Flächen sind jedoch nur Optionen: in jedem Einzelfall hat der Gemeinderat zu entscheiden, ob dort gebaut werden soll.

Potenzial gibt es nicht nur in Edewecht und Friedrichsfehn, sondern auch in den anderen Dörfern. So könnten z.B. in Osterscheps 92 Wohnungen entstehen, in Jeddeloh I 52, in Husbäke 42 oder in Klein Scharrel 16.

Insgesamt, so Knorr, wäre es möglich, bis 2030 im gesamten Gemeindegebiet allein rund 1034 Wohnungen in Doppel- bzw. Mehrfamilienhäuser zu schaffen.

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Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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