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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Insektenschutz In Edewecht: Naturoase mit Obstbäumen und Blühstreifen

02.12.2019

Edewecht Mirabellen, Pflaumen, Kirschen, Äpfel und Birnen werden zukünftig die Obstbäume tragen, die am Samstag auf einer 0,7 Hektar großen Fläche im Bereich Wischenstraße/Rüsseldorf gepflanzt wurden. Ein Landwirt hatte das Grundstück zur Verfügung gestellt, um hier eine kleine Naturoase schaffen zu lassen, an denen sich auch Insekten erfreuen dürfen. Denn neben den Obstbäumen werden auch Blühstreifen angelegt, wobei das Projekt auf Dauer bestehen soll.

Streuwiese

Einer der Initiatoren war Thomas Apitzsch, ein Nachbar des Landwirtes. Er setzte sich mit dem BUND, Kreisgruppe Ammerland, in Verbindung, um gemeinsam die Idee zu realisieren. Finanziert wurde die Anschaffung der verschiedenen Obstbäume durch private Spenden und dem BUND, dazu gab es fachmännische Beratung durch Baumschulist Gerold Bruntjen, der sich unter anderem auf das Pflanzen von Obstbäumen spezialisiert hat.

„Natürlich haben wir uns gefreut, als uns die Möglichkeit gegeben wurde, hier eine Obststreuwiese entstehen zu lassen“, erklärte Susanne Grube, Vorsitzende der Kreisgruppe Ammerland des BUND. Insgesamt 14 Frauen und Männer, viele von ihnen Mitglieder, einige Anwohner, aber auch interessierte Umweltschützer, die während der eintägigen Pflanzaktion aktiv tätig waren. Von der Bodenbeschaffenheit ist die Wiese recht trocken und hat keinen moorigen Untergrund. Was zu zusätzlichen Arbeiten geführt hat, ist die Mäusepopulation auf dem Feld. Damit die Wurzeln geschützt sind, musste vorab ein Drahtgeflecht in die ausgehobenen Löcher eingesetzt werden.

Mit dem Pflanzen der Obstbäume und der Blühstreifen wird die eigentliche Arbeit aber erst beginnen, wie Apitzsch und Grube deutlich machten. Die Fläche muss natürlich auch gemäht werden, was nicht so ganz einfach werden wird, da jetzt keine großen Mähmaschinen, wie sonst auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen zu sehen, eingesetzt werden können. „Die Bäume wurden allerdings so gepflanzt, dass hier mit kleineren Mähern noch über die Fläche gefahren werden kann“, machte Thomsa Apitzsch deutlich. „Sollte es einen Landwirt geben, der diese 0,7 ha große Fläche mähen kann, soll er sich gern mit uns in Verbindung setzten.“ Der BUND selbst hat keine entsprechenden Maschinen zur Verfügung, um die Arbeiten zur Pflege der Flächen selbst übernehmen zu können.

Greifvögel

Mit dem Pflanzen der Obstbäume bis zum Einbruch der Dunkelheit waren die Arbeiten am Samstag auf der Fläche noch nicht ganz beendet. In nächster Zeit werden auch Hochsitze für Greifvögel installiert, damit diese sich um die Mäuse kümmern. Auf diesem Grundstück wird kein Gift eingesetzt, sondern sich ganz auf die Natur verlassen, was natürlich auch dem BUND entgegenkommt. Für die Kreisgruppe Ammerland war es das erste Anlegen einer Obststreuwiese in der Gemeinde Edewecht. Susanne Grube hätte nichts dagegen, wenn noch einige mehr dazukommen würden.

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