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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Damit es wieder kreucht und fleucht

04.08.2018

Edewecht Mit seinen Aktionen „Bienenweide“ und „Blühstreifen“ spricht der Hegering Edewecht immer mehr Menschen an. In diesem Jahr hatten gleich 113 Gartenbesitzer angefragt, ob sie entsprechendes Saatgut für Bienenweiden zwischen zwei und 1500 Quadratmetern erhalten könnten. 2017 waren es noch 55 Gartenbesitzer. Für die Aktion Blühstreifen wurden 2018 für 35 Hektar Saatgut gekauft und in erster Linie an Landwirte für Flächen im Außenbereich abgegeben.

„Dass das Interesse so groß ist, hat uns schon überrascht. Wir haben noch nie soviel Saatgut ausgegeben wie dieses Jahr“, sagte Edewechts Hegeringleiter Dr. Hans Fittje. Insgesamt wurde Saatgut für rund 2300 Euro eingekauft. Das übersteige jedoch die finanziellen Möglichkeiten des Hegerings. Daher war es eine große Hilfe, dass der Hegering für die Aktion Bienenweide Zuschüsse von der Gemeinde und der Stiftung der Volksbank Edewecht erhielt. Das Saatgut für die Blühstreifen wurde aus dem Blühstreifenprogramm des Landkreises über die Kreisjägerschaft bezahlt.

Die Stiftung der Volksbank Edewecht hatte für das Bienenweiden-Projekt erstmals Gelder zur Verfügung gestellt. Stiftungsvorstände Helmut Bischoff und Uwe Fichtner waren begeistert davon, wie diese Gelder angelegt wurden. „Es ist sinnvoll und notwendig, Bienenweiden zu schaffen. Davon profitieren die Insekten, was uns allen zugute kommt“, so Bischoff.

Stefan Lübeck von der Gemeinde Edewecht wies darauf hin, dass die zur Verfügung gestellten Finanzmittel zur Anschaffung des Saatgutes aus Mitteln der lokalen Agenda stammten. „Die Nachhaltigkeit der Projekte ist uns sehr wichtig, das ist hier gegeben.“ Mit seinem Kollegen Manuel Garwels ließ er sich eine Bienenweide und einen Blühstreifen zeigen. Während eine Bienenweide hauptsächlich von Insekten genutzt wird, dienen Blühstreifen auch als Nahrung und Schutz für Niederwild.

Während die Aktion Bienenweide, die der Hegering vor drei Jahren initiierte, sich an Gartenbesitzer wendet, werden Blühstreifen seit mehreren Jahren im landwirtschaftlichen Bereich und auf Flächen der Gemeinde angelegt. Landwirte seien, so Hegeringleiter Fittje, immer öfter bereit, für ein oder zwei Jahre Randstreifen zur Verfügung zu stellen. „Schon jetzt haben wir Anfragen, ob es auch 2019 Saatgut geben wird.“ Dabei kommen die Interessierten nicht nur aus Edewecht, sondern aus dem gesamten Ammerland, aus Oldenburg und sogar aus anderen Bundesländern.

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