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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Imker fleißig wie die Bienen

27.06.2018

Edewecht „Fleißig wie die Bienen“ oder „Ein Gesumm wie im Bienenstock“ – beide Aussagen passen nicht nur zu den Insekten. Auch ihre zweibeinigen Fans können sich mit diesen Aussagen schmücken, zumindest die aus Edewecht. Denn auf der Sommerversammlung der Imkerfreunde herrschte ein reges Hin und Her mit vielen Anregungen und Vorschlägen.

Die Mitglieder hatten sich im Haus der Begegnung zusammen gefunden, um nach dem Tod des Ehrenvorsitzenden Gerd Muck mit dem mittlerweile neu gewählten Vorstand über die zukünftige Ausrichtung des Vereins zu sprechen. „Bisher hat Gerd so vieles für uns getan. Er hat organisiert, geplant und war immer mit Rat und Tat dabei. Das hinterläßt eine große Lücke“, stellt Schriftwart Reinhold Wiehebrink am Rande der Versammlung die Leistung des Verstorbenen heraus. „Diese Lücke kann nicht einer alleine schließen“, sagt er. Daher habe man sich darauf geeinigt, den Vorstand nun zwar jünger – und damit auch fast durchgängig mit berufstätigen Mitgliedern – aufzustellen, die Arbeit für den Verein aber gleichzeitig enger zu vernetzen. „Wir möchten mehr im Team organisieren und entscheiden“, erklärt Marc Hoffmann als erster Vorsitzender. „So teilt man die Arbeit auf. Es kann aber gleichzeitig auch das zeitweise Fehlen einer Person besser kompensiert werden.“

„Außerdem möchten wir das Vereinsleben etwas moderner gestalten“, fügt er an. Dazu zählen nicht nur der Plan, den Verein zukünftig als eingetragenen Verein zu führen, sondern vor allem auch die Einrichtung einer eigenen Homepage. „Wir möchten präsenter werden und besser erreichbar sein“, erklärt Hoffmann.

Die Öffentlichkeitsarbeit solle ohnehin weiter zunehmen. Nachdem in diesem Jahr zum ersten Mal mit großem Erfolg ein Stand auf dem Heimatfest in Westerscheps aufgebaut wurde, sollen weitere Aktionen dieser Art geplant werden. Ebenfalls diskutiert wurden Aktionen rund um die Ferienpass-Aktion in den kommenden Jahren. „Und wir möchten Ausflüge anbieten, an denen jeder teilnehmen kann“, so Hoffmann. Dadurch hoffe man auf mehr jüngeren Nachwuchs für das interessante Hobby.

Und interessant ist es, stellt ein Mitglied fest. „Wer einmal dabei ist, der hört nie wieder auf“, sagt er. „Der Geruch des Honigs, das Summen der Bienen, die besondere Sicht auf die Umwelt und Natur und der Beitrag zum Naturschutz- und Erhalt. Das ist unvergleichlich“, schwärmt er. Und fügt an: „Wer mit Insekten umgeht, hat einfach einen feineren Blick auf die Welt.“

Wer Interesse an der Imkerei hat oder Fragen zum Thema oder dem Verein, der kann sich bei Marc Hoffmann unter marc.hoffmann95@gmx.de melden.

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