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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Naturschutz In Edewecht: Gegen den grausamen Mähtod von Kitzen

29.04.2019

Edewecht Die Mahd von Grasflächen hat schon begonnen und die ersten Ricken haben ihre Kitze gesetzt. Die Ricken verbergen ihre Kitze im hohen Gras. Da sind sie zwar vor vielen tierischen Feinden sicher, aber in größter Gefahr, vom Mäher verletzt oder getötet zu werden.

Der Hegering Edewecht appelliert deshalb auch in diesem Jahr an Lohnunternehmer und Landwirte, aktiv mit geeigneten Maßnahmen den Mähtod von Rehkitzen zu verhindern. Grundsätzlich gilt, dass der Bewirtschafter einer Mähfläche verantwortlich ist für den Schutz der Tiere auf dieser Fläche. Diese Verantwortung trifft nach jüngeren Gerichtsurteilen auch den Fahrer des Mähers.

Ein Anruf bei den Pächtern mit Hinweis auf das Mähen einer Fläche ist nach Ansicht des Hegerings eine Selbstverständlichkeit, der inzwischen auch eine ganze Reihe von Landwirten nachkommen. Diese Information entlässt aber den Bewirtschafter nicht aus der Verantwortung. Er muss eigene Maßnahmen treffen, etwa: den Einsatz einer Sirene, das Abgehen der Fläche, das Mähen von innen nach außen, das Anbringen von Stangen mit Tüten, das Finden der Kitze und Schützen mit Körben etc.

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Die freiwilligen Kitzretter der Wildtierrettung „Wilde Herzen“ helfen auch in diesem Jahr bei der Bergung von Kitzen. Kontaktperson ist Nicole Buchholz (Telefon   01 52/2 44 8 11 10). Natürlich können die „Wilden Herzen“ nur im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten helfen.

Ein Lohnunternehmer oder Landwirt, der sich weder mit den Jägern abstimmt noch eigene Maßnahmen gegen den Mähtod unternimmt, nimmt billigend in Kauf, dass er während des Mähens im Gras abgelegte Kitze tötet – und macht sich dadurch strafbar. Hierzu gibt es mehrere Gerichtsentscheide.

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