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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Innovationen für Edewecht

21.12.2018

Edewecht Edewecht zu einer Art Silicon Valley zu machen, wäre wohl ein großer Schritt zu weit gedacht. Die Richtung aber stimmt, wenn man sich den ersten Versuch ansieht, mit dem der Rat der Gemeinde Edewecht Existenzgründer in die Gemeinde locken will.

Denn während der Sitzung am vergangenen Dienstag beschlossen die Ratsmitglieder eine Richtlinie zur Förderung von Existenzgründern für ihre Gemeinde, die ab 2019 in Kraft tritt. Damit würden zwei Ziele verfolgt, erklärte Rolf Torkel, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin: „Wir wollen den Gründern den ersten Schritt in die Selbstständigkeit erleichtern und die Leerstände im Ort reduzieren.“

Zuschuss zur Miete

Vorgesehen ist laut Richtlinie eine Förderung in Form eines monatlichen Mietzuschusses für die erstmalige Anmietung von Büro-, Hallen-, Werkstatt-, Labor- oder Praxisflächen. Die Höhe des Zuschusses, der maximal drei Jahre gezahlt werden kann, richtet sich nach der Lage und Größe der jeweiligen Räumlichkeiten.

Im Fördergebiet 1 (Ortsdurchfahrten Osterscheps, Jeddeloh I, Jeddeloh II, Friedrichsfehn, Edewecht sowie Teile von Portsloge und Klein Scharrel) werden im ersten Jahr drei Euro pro Quadratmeter, im zweiten Jahr zweieinhalb Euro pro Quadratmeter und im dritten Jahr zwei Euro pro Quadratmeter gezahlt.

Zum Fördergebiet 2 gehören alle anderen Gebiete der Gemeinde Edewecht. Hier werden in den drei Jahren jeweils die Hälfte der Förderbeträge gezahlt. Die Höchstsumme, die Existenzgründer erhalten können, liegt bei 250 Euro pro Monat im Fördergebiet 1. Im Fördergebiet 2 beträgt sie die Hälfte, also 125 Euro. Insgesamt werden 20 000 Euro für das Jahr 2019 bereitgestellt.

„Das ist der erste Schritt, um innovative Gründer nach Edewecht zu holen“, erklärte Jörg Brunßen (CDU), der an der Entwicklung der Förderrichtlinie mitgewirkt hat. Ihm sei besonders wichtig, dass die Gemeinde auch in Zukunft an der Richtlinie festhalte, um im Wettbewerb mit anderen Gemeinden konkurrenzfähig zu bleiben. Darüber hinaus würde er es begrüßen, wenn man potenzielle Gründer direkt ansprechen würde, zum Beispiel auf Gründermessen.

Viele Aspekte verbunden

Zuspruch gab es auch von Freia Taeger (SPD), deren Fraktion das Konzept begrüßen würde. „Die Richtlinie verbindet viele gute Aspekte, wir müssen sehen, welche Effekte sich erzielen lassen.“

Wer die Förderung in Anspruch nehmen möchte, kann sich mit der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Edewecht in Verbindung setzen und die weiteren Konditionen erfahren. Ansprechpartner sind sowohl Marlies Hübner (Telefon  04405/ 916128) als auch Yvonne Janssen (Telefon  04405/916139).

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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