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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Amt Dienstag geht`s ums große Geld

15.12.2017

Edewecht Wenn am nächsten Dienstag, 19. Dezember, der Edewechter Gemeinderat in Osterscheps tagt, geht es vor allem um eines: ums Geld. Die Politiker werden sich ab 18 Uhr im Gasthof Nemeyer mit dem Haushaltsplan für das nächste Jahr und den geplanten Investitionen bis 2021 beschäftigen.

Werden die Steuern und Abgaben steigen?

Für die meisten Edewechter nicht. Die Grundsteuern für land- und forstwirtschaftliche Betriebe sowie (A) für Grundstücke (B) sollen weiterhin 300 Prozentpunkte betragen, die Gewerbesteuer 325 Prozentpunkte. Die Abwassergebühren bleiben mit 1,67 Euro pro Kubikmeter Abwassermenge ebenso konstant wie die Kosten für die Straßenreinigung, die 91 Cent pro laufenden Meter Straßenfront beetragen. Auch die Hundesteuer bleibt mit 42 Euro (für den 1. Hund) und 78 Euro (für den 2. Hund) konstant. Angehoben wird die Steuer für Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeiten. Künftig müssen Spielhallenbetreiber 20 Prozent ihres Einspielergebnisses zahlen (bislang waren es 15 Prozent).

Welche Einnahmen hat die Gemeinde?

Der Haushaltsplan für 2018 hat ein Volumen von 38,15 Millionen Euro. Einnahmen erzielt die Gemeinde vor allem über Steuern, Zuschüsse und sonstige Erlöse. „Wir planen mit Einnahmen von rund 2,65 Millionen Euro bei der Grundsteuer B und rund 250 000 Euro bei der Grundsteuer A sowie rund fünf Millionen Euro an Gewerbesteuern“, sagt Edewechts Kämmerer Nico Pannemann. Darüber hinaus seien 8,9 Millionen Euro Anteil an der Einkommenssteuer eingeplant. „Wir in Edewecht profitieren derzeit von hohen Steuereinnahmen, doch wir werden auch wieder andere Zeiten erleben“, so der Finanzchef.

Wofür gibt die Gemeinde Geld aus?

Ein besonders großer Posten sind Personalkosten, die mit 9,5 Millionen Euro veranschlagt werden. Darin sind Gehälter und Löhne von der Bürgermeisterin bis zum Hausmeister enthalten. 12,1 Millionen Euro werden für den Bereich „Aufwendungen für Sach- und Dienstleitungen“ eingeplant. Dazu gehören Unterhaltungskosten von 1,3 Millionen Euro für Gebäude und rund 1 Million Euro für Straßen. Viel Geld zahlt die Gemeinde Edewecht auch dem Landkreis: 2018 sollen es 7,7 Millionen Euro sein.

Welche Investitionen sind 2018 geplant?

Rund 10 Millionen Euro will die Gemeinde im nächsten Jahr investieren. Dazu gehören auch geschobene Investitionen aus diesem Jahr.

Geplant sind 2018 unter anderem Dach- und Fassadensanierungen an der Edewechter Oberschule für rund 2,5 Millionen Euro, der 1. Bauabschnitt des Feuerwehrhauses Friedrichsfehn für 1,2 Millionen Euro (2019 nochmals 500 000 Euro) sowie der 1. Bauabschnitt der Erweiterung der Sportanlagen im Göhlen in Edewecht für rund 1 Million Euro (2019: eine weitere Million). Außerdem gehen der Umbau und die Sanierung des Rathauses weiter (2018: 1,1 Millionen Euro) und die Erschließung von Neubaugebieten schlägt mit rund 720 000 Euro zu Buche.

Zu den 10 Millionen kommen 2018 ferner 6,2 Millionen Euro für den Neubau des Alten- und Pflegeheims Edewecht hinzu. Rund zwei Millionen Euro werden dieses Jahr dafür ausgegeben. Insgesamt kostet das neue Seniorenzentrum rund 8,3 Millionen Euro, die in einem eigenen Haushalt eingeplant sind.

Doris Grove-Mittwede
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2605

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