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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Strassensanierung In Edewecht: Millionen-Förderung vom Land?

08.11.2019

Edewecht Die Fahrbahn der Gemeindestraße Breeweg muss auf einer Länge von 1,3 Kilometern saniert werden, ebenso Gehwege und die Kanalisation. Um diese umfangreiche wie kostspielige Maßnahme umsetzen zu können, ist die Gemeinde Edewecht in das „Mehrjahresprogramm für Landeszuwendungen für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden“ aufgenommen worden. Ein sperriger Name, der rund eine Million Euro bringen könnte.

Besondere Bedeutung

„Der Breeweg verbindet mittelbar zwei wichtige Straßen und ist in einem sehr schlechten Zustand“, erklärte Rolf Torkel, allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, in der vergangenen Sitzung des Straßen- und Wegeausschusses. Er stellt eine verkehrswichtige Straße von besonderer Bedeutung mit einer Fahrbahnbreite von sechs bis sieben Metern dar. Als Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße über die Holljestraße bis zum Bachmannsweg hat der Breeweg eine wesentliche Bedeutung im gemeindlichen Verkehrsnetz und schafft Verbindungen zum überörtlichen Straßennetz.

Nach den Förderrichtlinien sollen verkehrswichtige Straßen grundsätzlich durchgängig befahrbar sein, auch für LKW. Eine Breite von mindestens 5,50 Meter ist dabei genauso Bedingung wie die Tatsache, dass keine Straßenbeete und Aufpflasterungen zur Verkehrsberuhigung vorhanden sein dürfen. Auch sollen keine Tempo-30-Beschränkungen vorhanden sein – von Schulen, Kindergärten und Krippen abgesehen.

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Busverkehr an Schule

In dem Abschnitt, der in das Mehrjahresprogramm aufgenommen werden soll, gibt es derzeit einen Tempo-30-Bereich im Bereich des Schulzentrums, der nach den Förderrichtlinien beibehalten werden kann.

Der erste Schritt zur Beantragung der Fördermittel sei „niederschwellig“ gewesen, so Torkel weiter, „doch der zweite Schritt ist sehr aufwendig und bedarf eines Fachbüros“. Für den Ausbau des Breewegs stehen im Haushalt 2019 Planungskosten in Höhe von 100 000 € Euro zur Verfügung. Der Antrag auf Aufnahme in das Jahresbauprogramm 2021 mit den planreifen Bauunterlagen ist zwar sehr detailreich. So aber könnte der Ausbau des Breewegs 2021 erfolgen.

Im Anschluss an die Ausführungen von Rolf Torkel diskutierten die Ausschuss-Mitglieder die Maßnahme: „Eigentlich müssten wir den Breeweg einengen“, sagte Hergen Erhardt (Grüne), „er ist ja jetzt schon ein Schleich-Schnellweg für die Oldenburger“. Jörg Korte (UWG) war da anderer Meinung: „Bei Zuschüssen einer Million müssen wir es so machen, wie es uns angeboten wird.“

Rolf Torkel verdeutlichte: „Bei mehr als 600 Schülern sollte man vielleicht auf eine von sechs Metern gehen, um Busverkehr auch im Begegnungsverkehr zu ermöglichen.“

Am Ende votierten die Ausschuss-Mitglieder bei einer Gegenstimme für den Beschlussvorschlag, einen Antrag an die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Aufnahme in das Jahresbauprogramm 2021 zu stellen.

Ingo Schmidt Redakteur / Redaktion Westerstede
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