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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Ehemals schöner Wald schlimm zugerichtet

30.12.2017
Betrifft: „Ohne Gummistiefel geht hier nichts mehr“, NWZ vom 28. Dezember 2017:

Der Revierförster Herr Nienaber „sorgt sich über den Zustand der Wege im Wildenloh ... die Wege... stehen nicht in gewohnter Form zur Verfügung“. Leider bedeutet „gewohnte Form“ im Wildenloh seit Jahren regelmäßiges Durchpflügen der Wege mit viel zu schweren Fahrzeugen. Oft werden dabei die Entwässerungsgräben zugedrückt und lassen die Wege nicht mehr abtrocknen. Anschließend wird der Erlös des Holzverkaufs für die Wegeinstandsetzung verwendet. Das Geld reicht wohl nicht jedes Jahr, dann überlässt man die Wege sich selbst.

Oder: Vor ein paar Wochen hat der Förster eine Privatinitiative zur Instandsetzung der Wege mit Material unterstützt – leider wurde ein Teil dieser Ausbesserungsstellen schon wieder kaputtgefahren. Nicht instandgesetzt werden kann der Waldboden: in vielen Bereichen mit tiefen Spuren der „Erntefahrzeuge“ durchzogen, oft direkt neben Bäumen, bis zu einem halben Meter tief. Die Wurzeln reißen ab, die Bäume verlieren die Standsicherheit. Herr Merker, Präsident der Landesforsten, spricht vom „…Schutz der empfindlichen Waldböden…“ – ein Hohn! Der ehemals schöne, vielfältige Wald wurde schlimm zugerichtet, und ich frage mich, warum das so widerstandslos hingenommen wird. Der Wildenloh hätte Förster verdient, die Wald, Bäume und Natur lieben und sich freuen, wenn viele Besucher gern in ihren Wald kommen. Der aktuelle Zustand des Wildenloh, mit den überwiegend kaputten Wegen und Gräben, den verdichteten, zerfurchten Waldböden, dem überall herumliegenden Geäst, sieht nicht nach professioneller Bewirtschaftung aus – von naturnah ganz zu schweigen. Natur kommt bei den Landesforsten nur im Satz „…Naturstein befestigte Waldwege…“ vor.

Hans Irps
26188 Friedrichsfehn