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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Eine Fahrt mit dem Wackelboot

06.07.2009

WIEFELSTEDE Ein ohrenbetäubendes Quieken schallt über den Hof der Familie von Seggern. Scheinbar sind die kleinen Ferkel gar nicht begeistert davon, dass die Ferienpassteilnehmer sie auf den Arm nehmen und streicheln wollen. Einige Kinder verlieren ob des Lärms schnell das Interesse an den jungen Tieren, andere halten sie tapfer fest, auch wenn die Ferkel heftig herumzappeln.

60 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind an diesem Morgen auf dem Bauernhof und lassen sich von Wiefelsteder Landwirten zeigen, wie das alltägliche Leben dort aussieht. „Wir wollen den Kindern die Landwirtschaft näher bringen“, sagt Wilfried Reins, Mitglied im „Agrarstrukturellen Entwicklungskonzept“ (AEK), das die Ferienpassaktion veranstaltet.

An vier Stationen können die jungen Gäste viel über die Landwirtschaft lernen. An der ersten Station dürfen die Kinder Ferkel und Kälber streicheln und beginnen damit mit einer angenehmen Seite des Lebens auf dem Bauernhof. Die zweite Station liegt auf dem Acker, wo die Landwirte den Ferienpassgästen die Pflanzen zeigen, die dort angebaut werden. „Die Kinder, die selbst auf einem Bauernhof aufwachsen, wissen natürlich schon einiges, und sind ganz stolz, wenn sie es den anderen erzählen können“, sagt Landwirt Karl-Heinz Würdemann.

An der dritten Station warten die Milchkühe auf die Ferienpassteilnehmer. „Wir erklären ihnen, wie gemolken wird, und sie lernen auch etwas über die Viehfütterung“, sagt Curt von Seggern. Selbst melken dürfen die Kinder allerdings nicht, da die Gruppe dafür zu groß ist. An der vierten Station stehen die Trecker im Mittelpunkt. Jedes Kind darf bei einem Landwirt mitfahren. Der Favorit ist jedoch die Fahrt mit dem Wackelboot, das als Anhänger am Trecker befestigt ist und leicht hin- und herschwingt. „Bisher ist dabei aber noch niemandem schlecht geworden“, sagt Curt von Seggern und lacht.

Das Wackelboot kommt auch bei Jana Kochanowski gut an. „Ich finde es aber auch toll, dass ich hier die Tiere sehen kann“, sagt die Achtjährige. Für den gleichal-

trigen Lennard Hinrichs sind die Tiere nichts Neues, da seine Eltern selbst einen Bauernhof haben. „Ich wollte mal sehen, wie es auf einem anderen Hof ist“, sagt er. Jule Rottinghaus kann sich gar nicht entscheiden, was ihr auf dem Hof der Familie von Seggern am besten gefällt: „Ich finde alles toll“, schwärmt die Siebenjährige.

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