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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Demenz: Erinnerung nur an längst Vergangenes

13.08.2011

WIEFELSTEDE Der Betreuung demenzkranker Menschen im häuslichen Bereich kommt auch im Ammerland eine immer größere Bedeutung zu, sagt Regina Logemann, Geschäftsführerin Pflege der Diakoniestationen im Oldenburger Land. Schon jetzt kümmerten sich 36 ehrenamtliche Helfer der Diakoniestationen Westerstede-Apen und Bad Zwischenahn stundenweise um gut 50 Personen – im Projekt „Atempause“. Ab sofort wird nun die Diakoniestation Wiefelstede-Metjendorf ebenso diese Betreuung anbieten, die auch dazu dienen soll, Angehörigen mal eine Atempause zu gönnen.

Im Gemeindehaus in Wiefelstede schlossen nun neun ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ihre Schulung ab, fünf von ihnen werden sich künftig in der Gemeinde Wiefelstede um Demenzkranke im häuslichen Umfeld kümmern, freut sich auch Gunda Carstens, die in Wiefelstede den Pflegedienst leitet. Die Helfer wurden 20 Stunden im Krankheitsbild der Demenz geschult und darin, mit den Erkrankten kommunizieren zu können, erläuterte Manuela Schüchen, die für die Stationen Westerstede-Apen und Bad Zwischenahn die Arbeit der Ehrenamtlichen koordiniert. Mittel zur Kommunikation erschließen sich den Helfern auch über die Biografie des Erkrankten, denn – so Schüchen – an Demenz Erkrankte erinnerten sich im weiteren Verlauf der Erkrankung immer mehr lediglich an Dinge, die sehr lange zurücklägen. Im Bereich der Diakoniestation Wiefel­stede-Metjendorf wird sich künftig Clarissa Schmidt-Berg um die Koordination der Einsätze kümmern, die von Julia Sabine Oltmanns, Heike Ahlers, Margarete Dirksen, Marion Abend und Hildburg Fischer geleistet werden.

Seit Juli 2008 können an Demenz Erkrankte oder Menschen mit eingeschränkte Alltagskompetenz eine Betreuung in Anspruch nehmen. Dafür gibt es, zweckgebunden, 200 beziehungsweise 100 Euro monatlich – Geld, mit dem auch die Betreuung durch die Ehrenamtlichen finanziert wird. Natürlich muss die Erkrankung attestiert sein, Pflegebedürftigkeit ist aber nicht Voraussetzung, betont Manuela Schüchen. Die Ehrenamtlichen begleiten und betreuen die Erkrankten über lange Zeiträume, leisten jedoch keine Pflegetätigkeit. Die Helferinnen selbst würden ebenfalls betreut und weiter geschult – und hätten in den beiden Koordinatorinnen auch Ansprechpartner in allen Lebenslagen. In Wiefelstede beendeten ihre Schulung zudem Rita Thiems, Frauke Buß, Irma Ahlers und Friedrich Lerch: Sie werden das Helferteam der Diakoniestationen Westerstede-Apen und Bad Zwischenahn verstärken.

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